Tagesordnungspunkt
Hundezählung

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die CDU-Fraktion bittet darum, im Wege der Dringlichkeit den Tagesordnungspunkt „Hundezählung“ in die Tagesordnung der Ratssitzung am 22. Mai 2003 aufzunehmen und die Verwaltung um eine Stellungnahme in der Sache zu bitten:

Der Haupt- und Finanzausschuss hat in seiner Sitzung am 22. November 2001 dem Rat der Stadt auf Antrag der CDU-Fraktion und Ergänzung durch den Kämmerer empfohlen, im Jahre 2004 eine Hundezählung durch ein privates Unternehmen durchzuführen. Das beauftragte Unternehmen sollte auf Basis eines Erfolgshonorars die Zählung durchführen. Der Rat der Stadt ist dieser Empfehlung durch Beschluss vom 29. November 2001 gefolgt.

Am 03. Dezember 2002 erklärte der Verwaltungsvorstand, er wolle nunmehr die Zählung nicht wie beschlossen durch ein Unternehmen durchführen lassen, sondern die Hundezählung im Jahre 2003 durch eigene Kräfte leisten. Die Leistungserbringung sei günstiger, wenn die Stadt die Aufgabe selbst erledige. Außerdem sei ausreichend Personal bei der Stadtverwaltung vorhanden. Man wolle sich „sehr schlank aufstellen“ erklärte der Kämmerer zum Personalaufwand. Diesem Vorschlag ist der Rat der Stadt durch Beschluss vom 19. Dezember 2002 gefolgt.

In der vergangenen Woche hat das Presseamt veröffentlicht, dass die Stadt rund 150 Teilzeitkräfte suche, die bei einem Verdienst zwischen 400 und 500 € pro Person, nun die nicht angemeldeten Hunde in Dortmund ausfindig machen sollen.

In diesem Zusammenhang stellen wir folgende Fragen:

  1. Wie viele Hunde sind seit den Ankündigungen der Verwaltung, eine Hundezählung durchführen zu wollen, in den Jahren 2001 und 2002 angemeldet worden?
  2. Warum ist die Hundezählung nun nicht mehr „sehr schlank“ mit eigenem bereits vorhandenen Personal durchzuführen?
  3. Welche Kosten entstehen bei der Durchführung der Hundezählung mit externem Personaleinsatz wie derzeit von der Verwaltung vorgeschlagen?
  4. Aus welchem Haushaltsansatz ist die Kostendeckung vorgesehen?

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