Manfred Jostes: OW III a- Weiterbau jetzt angehen


 


 



„Was lange währt wird endlich gut!“ – mit diesem Satz könnte man nach Meinung der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Dortmund die neuesten politischen Entwicklungen in der Sache „Weiterbau OW III a“ überschreiben.

Nach Jahrzehnten des Stillstandes erscheint nun die Verkehrsentlastung für den östlichen Hellwegabschnitt zwischen Unna-Massen und Dortmund Brackel greifbar nahe. Derzeit endet die Landesstrasse noch an der Asselburgstrasse, ein Weiterbau war nicht in Sicht, denn die Planungen für den Weiterbau waren lange Zeit umstritten.


Nun haben in den letzten Wochen der Rat der Stadt Unna und der Kreistag Unna grünes Licht für den Weiterbau der OW III a gegeben. Die Nordvariante, die zwischen Asseln/Wickede und Kurl/Husen verläuft ist eindeutiger Favorit – der zwischenzeitlich ins Gespräch gebrachten Südvariante zwischen dem Flughafen und den Hellwegdörfern haben die Nachbarn aus Unna eine Absage erteilt.


Der Verwaltungsvorstand der Stadt Dortmund hat am vergangenen Dienstag nun ebenfalls für eine Fortführung der OW III a als Nordvariante votiert.



„Damit ist der Weg frei für einen entscheidenden Schritt vorwärts,“ ist CDU-Ratsmitglied Manfreds Jostes, Vorsitzender der Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen überzeugt.


„Die CDU wird sich im Rat für die Nordvariante einsetzen. Nur sie verspricht den Bürgerinnen und Bürgern, die unter den Verkehrsbelastungen am Asselner und Wickeder Hellweg leiden, eine echte Verbesserung.“



Möglich geworden ist diese positive Entwicklung nach Ansicht von Manfred Jostes erst durch die Ergebnisse der letzten Kommunalwahlen:


„Bis 1999 haben die absoluten SPD-Mehrheiten in Dortmund und den umgebenden Städten den Stillstand organisiert. Wir haben doch mit allen über Kreuz gelegen und Streit gehabt. Nicht ohne Grund endeten doch alle großen Straßen an den Dortmunder Stadtgrenzen im Nichts.“



Manfred Jostes nennt als Beispiel nicht nur den Weiterbau der OW III a in Richtung Unna sondern auch die lange Zeit umstrittene Wegeführung der B 236 n Richtung Schwerte und die fehlende nördliche Autobahnabfahrt an der A 2-Anschlussstelle Lanstrop auf Lünener Stadtgebiet. Erst die neuen Mehrheiten in den Räten gemeinsam mit den neuen Köpfen auf den Bürgermeisterstühlen hätten für Bewegung gesorgt.



Die CDU-Fraktion im Dortmunder Rathaus habe immer auf die regionale Kooperation gesetzt und schon seit Jahren enge und konstruktive Gespräche geführt. Diese gute Atmosphäre zahle sich nun in konkreten Beschlüssen aus.



Ein nächstes gemeinsames Ziel der Städte Dortmund und Unna für den Weiterbau der OW III a hat Manfred Jostes bereits ausgemacht:


„Der Weiterbau der Landesstraße muss nun in die Ausbaupläne aufgenommen und durchfinanziert werden. Das ist kein einfaches Unterfangen in Zeiten knapper Kassen. Aber im Konsens der beiden Städte und der beiden großen Parteien ist dieses Ziel erreichbar!“


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