Tagesordnungspunkt
Reform der kommunalen Seniorenarbeit in Dortmund
hier: Abschlussbericht der Forschungsgesellschaft für Gerontologie und weiteres Verfahren

Beschlussvorschlag
Das Instrument der Einzelfall-Hilfeplanung wird grundsätzlich als ein richtiger Baustein in der städtischen Seniorenhilfe-Planung angesehen.

Die Verwaltung wird aufgefordert, in Zusammenarbeit mit den Verbänden der freien Wohlfahrtspflege zu eruieren, ob die Installation von „Stadtbezirks-Senioren-Managern“ als Schnittstelle zwischen den Seniorinnen und Senioren, den Angeboten der Verbände und den städtischen Sozialhilfediensten bzw. den Einzelhilfeplanungen zielführend sein kann.

Begründung
Das breite Wissen und die unterschiedlich vorhandenen Strukturen der Betreuung und der Hilfe für Seniorinnen und Senioren, die seitens der Verbände der freien Wohlfahrtspflege vorgehalten werden, sind eine hervorragende Struktur, die die kommunale Seniorenpolitik in Dortmund tragen.

Durch die „Vor-Ort-Zuständigkeit“ eines Seniorenmanagers besteht die Möglichkeit, unbürokratisch und schnell noch intensiver auf die speziellen Einzelsituationen und Bedarfe der Senioren einzugehen. Hier können Netzwerke genutzt werden und schon im Vorfeld Einzelbedarfe kanalisiert und konkretisiert werden. Auch können so Barrieren abgebaut werden, die den Zugang in das Sozialhilfesystem erleichtern.


Verantwortlich: