Tagesordnungspunkt
Existenzgründungsberatung bei der WBF-DO: Neuausrichtung und Ergebnisse 2002

Beschlussvorschlag

Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, inwieweit die Einbeziehung privater Unternehmen im Rahmen der Umstrukturierung der Existenzgründung sinnvoll und möglich ist.

Unter der Federführung der WBF-DO sollen private Institutionen Existenzgründungsaufgaben wahrnehmen, die eine Projektarbeit über den eigentlichen Gründungstatbestand hinaus längerfristig gewährleisten.

Dazu sind die in Betracht kommenden Aufgabenfelder auszuschreiben. Die Umsetzung der Prüfungsergebnisse hat zeitnah zu erfolgen.

Begründung
Mit dem Wegfall der Landesförderung für die bisherige Existenzgründungsagentur ist eine Neustrukturierung im Bereich Existenzgründung geboten, um den Problemen steigender Insolvenzen und mangelnder Arbeitsplätze zu begegnen. Die Existenzgründung hat einen nicht unerheblichen Anteil an der Schaffung neuer Arbeitsplätze in Dortmund.

Dazu ist eine Intensivierung und Ausweitung bestehender Netzwerkstrukturen erforderlich. Neben Partnern wie z.B. der WBF-Dortmund oder der IHK und der Handwerkskammer erscheint daher eine Einbeziehung privater Unternehmen und Institutionen förderlich. So

könnte z.B. die ECC GmbH Existenzgründungsaufgaben im IT-Bereich oder die MST-Factory Aufgaben auf dem Gebiet der Mikrosystemtechnologie übernehmen, Zielsetzung dabei muss es sein, durch qualifizierte Beratung, einzelfallbezogene Beratungsförderung und Qualifikation Existenzgründungen zu stärken und Insolvenzen zu vermeiden. Diese Aufgaben sind durch Unternehmen, die bereits am Markt etabliert sind, bestmöglichst zu gewährleisten.


Verantwortlich: