Alkoholkonsum am Mackenrothweg schlechtes Vorbild für Kinder


 



Anlässlich einer Ortsbegehung am Dienstag, den 05. August 2003, haben sich die Vertreter der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Scharnhorst für eine Verbesserung des Stadtbildes ausgesprochen. Stein des Anstoßes sind die seit einiger Zeit am Fuß- und Radweg entlang der U-Bahn Alkohol konsumierenden Personengruppen.


Udo Wortmeier, Vorsitzender der CDU-Fraktion in der BV-Scharnhorst:


„Besonderen Stellenwert erlangt diese Problematik dadurch, dass sich genau gegenüber dieses Treffpunktes die Kindertagesstätte Mackenrothweg befindet. Gerade grölende und in die Büsche urinierende Erwachsene sind ein besonders abstoßender Anblick, den wir unseren Kindern nicht länger zumuten wollen. Hier ist dringend Abhilfe geboten.“



Bereits zur Sitzung der Bezirksvertretung Scharnhorst am 01. April 2003 ist ein Antrag der CDU-Fraktion einstimmig angenommen worden, wonach das Ordnungsamt Abhilfe hätte schaffen sollen. Gleichzeitig sollte eine Lösung gefunden werden, den Konsumenten einen Alternativstandort anzubieten, der sowohl den öffentlichen Interessen, als auch den besonderen Interessen dieser Gruppen gerecht wird.



„Zwar haben wir eine politische Mehrheit für eine Änderung dieser Situation hinter uns vereinen können, umgesetzt worden ist seitens der Verwaltung bisher jedoch nichts. Dieser Zustand ist untragbar, zumal bereits durch größere Präsenz von Polizei und Ordnungskräften kurzfristige Verbesserungen erzielt werden könnten“, sieht Udo Wortmeier dringenden Handlungsbedarf.



„Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, mit Vertretern des Ordnungsamtes einen Ortstermin abzuhalten, in dem wir nicht nur wiederholt auf die Dringlichkeit dieser Missstände hingewiesen, sondern die Verwaltung auch gebeten haben, nunmehr endlich über Alternativmaßnahmen und Ausweichstandorte zu befinden, mit denen eine langfristige Lösung des Problems erreicht werden kann. Dabei ergibt sich eine zufriedenstellende Lösung für die CDU nicht bereits durch eine örtliche Verlagerung des Problems, sondern muss vor allem ein Angebot integrativer Hilfe jedes Einzelnen beinhalten“, sieht Udo Wortmeier die Ordnungsbehörde zusätzlich in die Pflicht genommen.


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