Neubau könnte Abhilfe schaffen


 



In einem Gespräch mit der Schulleitung des Robert-Bosch-Berufskollegs haben sich Vertreter der CDU-Fraktion im Schulausschuss am vergangenen Montag (28. Juli) umfassend über die aktuelle Situation des IT – (Informationstechnologie-) Ausbildungsstandortes informiert.


Walter Knieling, Sprecher der CDU-Fraktion im Schulausschuss:


„Die Berufskollegs sind mit ihren Räumlichkeiten an der Grenze des Machbaren angekommen. Ein Fehlbedarf von fast 200 Klassen- und Fachräumen zeichnet ein Bild von der prekären Raumsituation, in der sich alle der insgesamt acht Berufskollegs befinden. Diese Situation ist weder für die Lehrer, noch für die Schüler hinnehmbar und trägt nicht dazu bei, die Qualität der Ausbildung weiter zu verbessern. Hier besteht dringender Handlungsbedarf.“



Dabei ist es jedoch nicht allein mit der Schaffung neuer Räumlichkeiten getan. Überlegungen sind auch hinsichtlich einer Umgestaltung und Neuvernetzung der vorhandenen Strukturen im IT-Bereich anzustellen.



„Zu denken wäre in diesem Zusammenhang zunächst an eine Bündelung der verschiedenen IT-Arbeitsfelder am Robert-Bosch-Berufskolleg. Dabei sollen die momentan an den jeweiligen Berufskollegs angesiedelten IT-Bereiche zwar dort weiterhin verbleiben, jedoch durch eine organisatorische Zusammenfassung und inhaltliche Koordination von einem zentralen Punkt aus gesteuert werden. Ziel muss es sein, auf kurzen Wegen die Arbeit der einzelnen IT-Fachbereiche so effektiv und kostengünstig wie möglich zu gestalten“, sieht Walter Knieling erste Ansatzpunkte zur Schaffung von Synergien am Robert-Bosch-Berufskolleg.



„Der dadurch bedingte zusätzliche Raumbedarf am Robert-Bosch-Berufskolleg könnte durch die Errichtung eines Neubaus neben dem Robert-Schumann-Berufskolleg an der Sckellstraße nicht nur kompensiert werden, sondern würde auch für die dringend notwendigen zusätzlichen Fach- und Klassenräume sorgen. Dazu sollte überprüft werden, ob das Robert-Schumann-Berufskolleg nicht doch saniert werden kann.


Ein solcher Neubau hätte den Vorteil, dass alle vorhandenen berufsbildenden Angebote weiterhin an einem Standort zusammengefasst werden könnten und gleichzeitig die Voraussetzungen für einen zeitgemäßen und attraktiven IT-Berufsschulstandort geschaffen würden, hält Walter Knieling den Neubau eines eigenständigen IT-Berufskollegs – an einem anderen Standort – für nicht notwenig.


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