Knud Follert: Spielregeln auf dem Wasser müssen her


 



Bei einem Ortstermin der CDU-Planungsexperten am 12.08.2003 verschafften sich die Fraktionsmitglieder einen Eindruck über den Standort zur Ansiedlung eines Sportboothafens (Marina) im Bereich des alten Kohlenhafens Minister Achenbach.


Die CDU-Vertreter stellten fest, dass sich das Gelände hervorragend eignet, um den Sportboottourismus zu fördern und den Wasserwanderern auf den Flüssen und Kanälen des Ruhrgebietes einen zusätzlichen Ankerplatz zur Verfügung zu stellen.



Dazu Knud Follert, Sprecher der CDU im Planungsausschuss:


„Der Bootstourismus in Deutschland ist weiterhin eine Boombranche. Die Nachfrage nach Winterliegeplätzen und Reparatur- und Serviceeinrichtungen steigt ständig. Daher haben wir schon seit langem gefordert, dass auch Dortmund sich ein Stück von dem Kuchen Wassertourismus abschneidet. Der Bau einer Marina würde nicht nur für die lahmende Baubranche positive Impulse setzen, sie würde die ganze Kanalschiene aufwerten und einen weiteren Schritt Dortmunds von der Industrie- zur Dienstleistungs- und Freizeitstadt bedeuten.“



Die CDU-Fraktion wird sich daher in dem derzeit laufenden Verfahren zur Neuaufstellung des Flächennutzungsplans weiterhin dafür einsetzen, dass eine ausreichend große Fläche im Bereich des Hafens Achenbach als „Fläche für Freizeitgewerbe“ ausgewiesen wird.



Wichtig für die CDU-Fraktion ist es, dass es zu einem friedlichen Miteinander zwischen den Freizeitkapitänen und den Hochleistungssportlern des „Olympiastützpunkt Rudern“ kommt.



Knud Follert:


„Dazu müssen gewisse Spielregeln auf dem Wasser her. Wir schlagen hierfür zwei Maßnahmen vor. Zuallererst sollte eine Geschwindigkeitsbeschränkung für die Sportboote eingeführt werden. Experten gehen davon aus, dass 7 Knoten ausreichen würden, um die Ruderer nicht zu gefährden. Weiterhin sollte darüber nachgedacht werden, den Ruderern und den Sportbooten nicht bestimmte Nutzungskorridore zuzusichern, also Zeitfenster, in denen entweder nur die Ruderer oder aber nur die Freizeitkapitäne den Dortmund-Ems-Kanal nutzen dürfen.“



Für die CDU-Fraktion ist ein Miteinander beider Einrichtungen also durchaus praktikabel. Bereits heute nutzen die Ruderer auch dann den Kanal, wenn große Frachtschiffe den Dortmunder Stadthafen ansteuern oder diesen in Richtung Henrichenburg verlassen. Außerdem gibt es seit längerem Liegeplätze für Freizeitkapitäne im Dortmunder Stadthafen.


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