„Drivers-4-free“ eine sinnvolle Aktion zum Jugendschutz


 



Die CDU-Fraktion im Kinder- und Jugendausschuss hat sich am vergangen Montag (01.09.) in einem Gespräch mit den Geschäftsführern der Werbeagentur 21st Gate / asp eingehend über die in wenigen Wochen startende Anti-Alkoholkampagne „Drivers-4-free“ (Fahrer trinken kostenlos) informiert. Diese Initiative fördert die Bereitschaft von Diskotheken- und Gastronomiebesuchern, auf alkoholische Getränke zu verzichten, wenn sie mit dem Auto unterwegs sind.


Inhalt des Konzeptes ist es, Diskotheken- und Kneipenbesucher aller Altersgruppen zu Fahrgemeinschaften zu animieren. Der Fahrer einer solchen Fahrgemeinschaft, so sieht es das Projekt vor, erhält seine Kosten für den Verzehr von antialkoholischen Getränken zurückerstattet oder braucht diese gar nicht erst zu bezahlen (drivers-4-free), wenn ein Alkotest beim Verlassen des Lokals 0,0 Promille Blutalkoholkonzentration anzeigt.



Rosemarie Liedschulte, Sprecherin der CDU-Fraktion im Kinder- und Jugendauschuss:


„Diese Kampagne ist eine sinnvolle und unterstützenswerte Initiative zum Jugendschutz. Ein Blick auf die dramatischen Unfallstatistiken aufgrund Alkoholkonsums nach Diskotheken- und Kneipenbesuchen zeigt, dass dringender Handlungsbedarf vor allem bei Jugendlichen besteht.



„Unser Projekt stößt durchweg auf positive Resonanz, wie die Schirmherrschaften Prominenter wie Marius-Müller Westernhagen, Rudi Völler und Michael Skibbe zeigen. Zudem kommt die initiative ohne Verbote und erhobene Zeigefinger aus, sondern stellt allein auf ein Belohnungssystem für den freiwilligen Alkoholverzicht ab“, sehen die Geschäftsführer der Werbeagentur 21st Gate / asp, Andreas Ramacher und Jörn Spiegelberg, den Erfolg ihrer Idee begründet.



Bereits am 04. September 2003 wird das Projekt „drivers-4- free“ in der Dortmunder Diskothek „B6“ starten. Dann, so erhoffen sich die Beteiligten, wird das Projekt eine breite Zustimmung in der Dortmunder Kneipen und Diskothekenszene finden.



„Wir können uns nur wünschen, dass sich dieses Projekt in Dortmund etabliert, da es durch seine attraktive Alternative zum Verzehr alkoholischer Getränke das Risiko alkoholisierter Autofahrer, insbesondere an den Wochenenden, erheblich minimiert“, kündigt Rosemarie Liedschulte die Unterstützung der CDU-Fraktion im Fachausschuss für Kinder- und Jugend an.



Um das Projekt noch breiter anzulegen, will die CDU nun die Verwaltung darum bitten zu überprüfen, ob insbesondere städtische Jugendeinrichtungen zukünftig ebenfalls „Drivers-4-free“ anbieten.


CDU-Ratsmitglied Rosemarie Liedschulte denkt sowohl an die städtischen Jugendheime vor Ort, die Diskothekenveranstaltungen anbieten, aber auch an die stadtweiten Veranstaltungsorte wie FZW, Keuning-Haus und Fritz-Henßler-Haus.


In einem Antrag zur Sitzung des Kinder- und Jugendausschusses im Oktober, will die CDU ihren Prüfauftrag auf den Weg bringen.


Verantwortlich: