CDU: Marktposition der Kompetenzzentren weiter stärken


 



Die CDU-Fraktion im Ausschuss für Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung hat sich im Rahmen eines Besuchs des Technologiezentrums und des BioMedizinZentrums (BMZ) eingehend über die Situation des Technologiestandortes Dortmund informiert.



Dr. Helmut Eiteneyer, Sprecher der CDU-Fraktion im Ausschuss für Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung:


„Mit der Errichtung und dem Ausbau des Biomedizinzentrums ist ein wesentlicher Beitrag geleistet worden, die Region Dortmund zu einem zukunftsfähigen Technologiestandort zu entwickeln. Mit seiner Fokussierung auf die Schnittstelle von Biotechnologie und Mikrosystemtechnik in Kombination mit der Bio- und Medizininformatik bietet das Biomedizinzentrum eine in Deutschland einmalige Verknüpfung innovativer Technologien. Ziel muss es sein, diese Position nicht nur zu festigen sondern weiter auszubauen“.



Neben den drei im März 2002 ins Biomedizinzentrum und den zwei in das Technologiezentrum eingezogenen Gesellschaften besteht die Hoffnung, bereits in naher Zukunft, weitere Hochtechnologie-Unternehmen ansiedeln zu können, zeichnet die Projektleiterin des BioMedizinZentrums, Dr. Doris Schnabel, eine positive Zukunftsprognose für den Standort.



„Sollte die Nachfrage nach Büro- und Laborräumen das bestehende Raumangebot übersteigen, wird sowohl das BioMedizinZentrum als auch das Technologiezentrum Dortmund bald an seine Grenzen stoßen“, sind sich Dr. Doris Schnabel und die Prokuristin des Technologiezentrums, Martina Blank, einig.



Für diesen Fall stehen grundsätzlich zwei Alternativen zur Verfügung. Zum einen die vom Technologiezentrum positiv gesehene Ausweitung auf die Fläche des Weißen Feldes, sowie die für das BioMedizinZentrum favorisierte Ausdehnung auf die Fläche zwischen Uni Südtangente und der im Norden angrenzenden S-Bahn Linie.


„Sollten sich die Bedarfe wie erhofft entwickeln, besteht kein Grund dazu, nur eine dieser Alternativen zu verfolgen“, kann sich Dr. Helmut Eiteneyer eine Ausweitung des Technologieparks auf beide Flächen vorstellen.



„So würden nicht nur die Rahmenbedingungen für die bereits heute bestehende Prototypenentwicklung verbessert, sondern auch die Voraussetzungen für eine Serienproduktion vor Ort geschaffen. Damit könnten internationale Potentiale besser genutzt und im Rahmen einer intensiven Anbindung des Max-Planck-Institutes sowie der Universität Alleinstellungsmerkmale des Technologiestandortes Dortmund weiter ausgebaut werden“, sehen Dr. Doris Schnabel und Dr. Helmut Eiteneyer die Zukunft des BMZ in einer globalen Orientierung.


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