Bezirksregierung soll im Schulausschuss Rechenschaft ablegen´


 



Mit einem entsprechenden Antrag hat die CDU-Fraktion in der letzten Sitzung des Schulausschusses am 05.11.2003 ihre Bemühungen um die Beseitigung zunehmenden Lehrermangels und des damit verbundenen Unterrichtsausfalls an den Dortmunder Schulen intensiviert.



Walter Knieling, schulpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion:


„Da unsere Bemühungen, die Verwaltung auf die katastrophale Situation aufmerksam zu machen anscheinend ins Leere laufen und der einstimmig vom Schulausschuss getroffene CDU-Antrag, sich bei der Bezirks- und Landesregierung für eine Verbesserung der Lehrersituation frühzeitig einzusetzen, offenbar von der Verwaltung nicht umgesetzt wird, haben wir nunmehr einen neuen Vorstoß unternommen. Auf Initiative der CDU-Fraktion wird nunmehr der zuständige Abteilungsdirektor der Bezirksregierung in Arnsberg zur nächsten Sitzung des Schulausschusses eingeladen, in der er nicht nur mit den in Dortmund vorherrschenden Missständen konfrontiert, sondern auch die geplanten Maßnahmen zur Schaffung neuer Lehrerstellen und damit zur Vermeidung weiterer Unterrichtsausfälle vorstellen soll. Übrigens Handlungsschritte, die die  Verwaltung bereits vor Monaten hätte durchführen müssen“, sieht Walter Knieling Pflichtversäumnisse der Verwaltung und des Oberbürgermeisters.



Mit bis zu 800 ausgefallenen Unterrichtsstunden pro Woche und zahlreichen fehlenden Lehrerstellen bestehen in Dortmund an fast allen Dortmunder Gymnasien und Realschulen desaströse Zustände. Entstandene Fehlbedarfe können schön seit langem nicht mehr kompensiert, Vertretungsstunden mit dem Ergebnis nicht mehr geleistet werden, dass es u.a. zu erheblichen Defiziten insbesondere bei der Sprachausbildung der Schüler kommt, die nur schwer aufholbar sind.



„Diese Löcher in den Stundenplänen gilt es zügig zu stopfen und zu einem reibungslosen Unterrichtsbetrieb zurückzukehren. Dabei ist es notwendig, erforderliche Maßnahmen schnellstmöglich und unbürokratisch zu treffen“, erteilt Walter Knieling möglichen Argumenten z.B. bezüglich fehlender Finanzmittel bereits im Vorfeld eine Absage.  


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