Manfred Jostes: „Rot-Grün verhindert Arbeitsplätze“


 



Ursprünglich im Juli 2003 sollte der Rat bereits „grünes Licht“ für die Entwicklung einer interkommunalen Wirtschaftsfläche im Bereich Mengede-Groppenbruch sowie zur Gründung einer gemeinsamen Entwicklungsge-sellschaft der Städte Dortmund und Lünen geben. Auf Wunsch der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen wurde die Vorlage seinerzeit vertagt mit der Begründung, es „bestehe noch Beratungsbedarf“. Dieser Beratungsbedarf der Grünen scheint nunmehr, glaubt man der Berichterstattung in den Medien, ausgeräumt. Allerdings nicht im Sinne einer Entwicklung der Fläche zu einem Gewerbegebiet, sondern als Erhalt der Ackerfläche.



Die Entscheidung der Grünen gegen die Entwicklung der Fläche ruft die CDU-Fraktion auf den Plan, erneut tätig zu werden und sich vehement für die Errichtung einer interkommunalen Gewerbefläche einzusetzen. Rückendeckung erhält die CDU-Fraktion dabei auch insbesondere von der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund (IHK), die erst jüngst wieder im Rahmen der Vorstellung des Masterplan Wirtschaftsflächen die Errichtung eines gemeinsamen Gewerbegebietes mit einem industriellen Kern gefordert hat.



Manfred Jostes, Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen, weist auf den dringenden Bedarf insbesondere der Nachbarstadt Lünen nach Gewerbe- und Industrieflächen hin und fordert die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Dortmund auf, ihre arbeitsmarktpolitische Mitverantwortung aktiv wahrzunehmen:



„Wir sind besorgt, dass hier Chancen zur Schaffung neuer Arbeitsplätze hinter vornehmlich parteitaktischen und „koalitionspolitischen“ Überlegungen zurücktreten sollen. Noch im Februar 2003 begrüßten die drei Fraktionsvorsitzenden der SPD aus Dortmund, Lünen und Unna vollmundig die Schaffung eines gemeinsamen Gewerbegebietes. Keine sechs Monate später sieht es so aus, als ob der Fraktionsvorsitzende der SPD in Dortmund aus reinem Machtkalkül die Fläche opfern will und mit Rücksicht auf die Verhinderungspolitik der Grünen nunmehr auch auf der Bremse steht“, so Jostes.


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