Wirtschaftliche Integration von Menschen mit Behinderungen verstärkt berücksichtigen


 



Im Rahmen eines Termins vor Ort hat sich die CDU-Fraktion im Ausschuss für Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung am 04.02.2004 über die Arbeit des Christlichen Jugenddorfwerks Deutschland e.V. in Dortmund (CJD) informiert. Dabei ist neben der wirtschaftlichen Integration von Menschen mit Behinderungen in das Arbeitsleben auch die Frage nach einer nachhaltigen Beschäftigungsperspektive erörtert worden.


Dr. Helmut Eiteneyer, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion:


„Gerade junge Menschen mit Lern- und psychischen Behinderungen haben traditionell nur geringe Chancen auf dem ersten Arbeitsmarkt. Die Entwicklung besonderer Ausbildungsgänge für Behinderte, die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen und die Hinführung zu einer eigenen Lebensführung sollen ihnen dabei helfen, sich über die Arbeit nachhaltig gesellschaftlich zu integrieren. Gerade im Hinblick auf das abgelaufene Jahr der Menschen mit Behinderungen ist dies eine Herausforderung, der sich die CDU verstärkt widmet. Dazu gehört es selbstverständlich, das Christliche Jugenddorfwerk Dortmund in seinen Bemühungen zu unterstützen, jungen Menschen mit Behinderungen eine wirtschaftliche Perspektive und persönliche Orientierung zu geben. Aus diesem Grund haben wir seinerzeit im zuständigen Fachausschuss auch das Projekt Ausbildungsmarkt des CJD unterstützt, durch das für zahlreiche Auszubildende eine bedarfsgerechte Berufseinführung im Lebensmittelbereich gewährleistet wird.“


Das Christliche Jugenddorfwerk Deutschland e.V. bietet mit insgesamt 250 Ausbildungs-, Schul- und Wohnplätzen sowie 26 staatlich anerkannten Ausbildungsberufen die notwendige Voraussetzungen für die Entwicklung einer zukunftsorientierten und arbeitsmarktrelevanten Ausbildungspalette.


Dabei sehen der Leiter des Berufsbildungswerks, Markus Besserer und der Geschäftsführer des Integrationsbetriebes, Manfred Trinkert, die Zertifizierung junger Menschen durch Gesellen- bzw. Facharbeiterbriefe als unverzichtbare Ansatzpunkte für einen stetig wachsenden Erfolg bei der Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt.


„Unsere Aufgabe als Politik ist es, dafür Sorge zu tragen, dass gerade junge Menschen mit Behinderungen nicht den Anschluss an eine berufliche Qualifikation verlieren“, sieht Dr. Eiteneyer auch die Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung in der Pflicht, junge Menschen mit Behinderungen auf diesem Weg zu unterstützen und Bedingungen zu schaffen, die eine Einbindung in die Arbeitsprozesse gewährleistet.


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