Beschlussvorschlag

  1. Der Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeit beauftragt die Verwaltung, in Anlehnung an das bereits heute bestehende Angebot eines „Single-Frühstücks“ hinaus, das Angebot eines Senioren-Kaffees zunächst im Museum für Kunst- und Kulturgeschichte zu installieren und gezielt zu bewerben.
  2. Dies soll in Anlehnung an das bereits bestehende „Single-Frühstück“ im Rahmen eines pauschalierten Angebotes insbesondere folgende Leistungen umfassen:
    a) Gezielte Zusammenkunft von Senioren und Seniorinnen im Museum für Kunst- und Kulturgeschichte in den Nachmittagsstunden.
    b) Kombination von zielgruppenorientierter Freizeitgestaltung und Kulturerlebnissen.
    c) Bewirtungsangebot im Rahmen eines kleinen Imbisses (z. B. Kaffee und Kuchen) für die teilnehmenden Senioren.
    d) Eintritt in das Museum.
    e) Führung durch das Museum.
  3. Die Verwaltung wird beauftragt, bei der Erstellung eines Konzepts eine kostendeckende Preisgestaltung vorzusehen.
  4. Dem Fachausschuss ist ein entsprechendes Konzept zeitnah vor der Sommerpause vorzustellen.
  5. Nach Erprobung im Museum für Kunst- und Kulturgeschichte soll das Angebot ggf. auf weitere Dortmunder Museen ausgeweitet werden.

Begründung
Bereits seit Ende letzten Jahres wird im Museum für Kunst- und Kulturgeschichte das „Single-Frühstück“ angeboten. Beachtliche Teilnehmerzahlen sowie eine durchweg positive Resonanz spiegeln den guten Erfolg dieses Projektes wieder. Mit dem „Single-Frühstück“ werden vor allem alleinstehende Personen aller Altersgruppen angesprochen. Dazu zählen zwar u.a. auch Seniorinnen und Senioren, jedoch ist dieses Umfeld nicht speziell auf diese stets wachsende Zielgruppe zugeschnitten.

Wie die Erfahrung zeigt, verbringen gerade ältere Menschen ihre Freizeit gerne gemeinsam im Rahmen kultureller Angebote. Es erscheint daher sinnvoll, diesem Personenkreis ein Angebot zu offerieren, das das kulturelle Erleben verbindet mit o.g. Aspekten einer speziell auf ältere Menschen abgestellten Ansprache und einem Aufenthalt in angenehmer Atmosphäre.

Dadurch werden sowohl die angesprochenen Seniorinnen und Senioren, als auch das Museum für Kunst- und Kulturgeschichte durch steigende Besucherzahlen von der Ausweitung dieses Projekts profitieren.


Verantwortlich: