Ausbildungsplatzabgabe keine Lösung


 



In einem Informationsaustausch haben am vergangenen Mittwoch (10.03.04) Mitglieder der CDU-Fraktion im Wirtschaftsförderungsausschuss und Ver­treter der Handwerkskammer Dortmund über Perspektiven des Aus- und Weiterbildungsstandortes Dortmund beraten. Insbesondere standen dabei Fragen konjunktureller Rahmenbedingungen und deren Auswirkungen auf Qualität und Zielrichtung der Ausbildung im Mittelpunkt des Gesprächs. Eine Ausbildungsplatzabgabe wird seitens der Christdemokraten in diesem Zusammenhang als kontraproduktiv und wachstumslähmend gewertet.


Dr. Helmut Eiteneyer, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion:


„Gerade vor dem Hinter­grund anhaltender Diskussionen um die Ausbildungsplatzabgabe ist die Qualität und Zielrichtung der Bildung Dreh- und Angelpunkt für die heimische Wirtschafts- und Beschäftigungsför­derung. Wenn ein Unternehmen nicht ausbildet, ist das in der Regel kein Mangel an Ausbildungsbereitschaft. Die Ursachen sind vielfältiger Natur. Sie liegen vor allem in der zur Zeit schlechten konjunkturellen Situation begründet. Dazu kommt oftmals die fehlende schulische Qualifikation der Bewerberinnen und Bewerber. Eine Ausbildungsplatzabgabe wirkt unter diesen Vorzeichen noch erdrückender auf die Betriebe,“ sieht Dr. Eiteneyer oftmals mangelndes Vertrauen in die wirtschaftliche Zukunft als Grund zurückhaltender unternehmerischer Initiative.


An die Adresse der Ausbildungsbetriebe appelliert Dr. Helmut Eiteneyer, so viel wie möglich Ausbildungsplätze bereitzustellen, um den Befürwortern einer Ausbildungsplatzabgabe den Wind aus den Segeln zu nehmen.


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