Frank Hengstenberg wendet sich mit Brief an SONAE


 



Die CDU-Fraktion unterstützt nach wie vor das Bahnhofsprojekt „3 do“. In einem Schreiben an den portugiesischen Investor SONAE wendet sich der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Frank Hengstenberg, mit der klaren Aussage an SONAE, dass die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Dortmund weiterhin voll und ganz hinter den Plänen zum Umbau des Hauptbahnhofes steht. Gleichzeitig bittet Hengstenberg den Investor jedoch, bei den weiteren Planungen folgende für die CDU-Fraktion wichtige Punkte zu berücksichtigen:



SONAE soll gebeten werden, die in dem städtebaulichen Vertrag formulierten Qualitätsansprüche an das Projekt „3 do“ unbedingt einzuhalten. Dazu zählt vor allem ein Nutzungsmix, der ergänzend, nicht jedoch konkurrierend, zur City steht.



Hierzu Frank Hengstenberg:


„Wir bestehen weiterhin darauf, dass das Angebot der Verkaufsflächen im


„3 do“ den Einzelhandelsstandard in Dortmund anhebt. Keinesfalls dürfen die neu zu akquirierenden Einzelhändler in Konkurrenz zu den etablierten Händlern auf dem Westen- und Ostenhellweg treten.“



Für die CDU-Fraktion ist es ebenfalls von großer Bedeutung, dass das Bahnhofsprojekt positive Beschäftigungseffekte, insbesondere im Bauhaupt- und Nebengewerbe auslöst.


Hengstenberg dazu:


„Das Bahnhofsprojekt muss die heimische Wirtschaft ankurbeln. Es nutzt uns nicht viel, wenn der Bahnhof nur von ausländischen Saisonarbeitern hochgezogen wird.“



Großen Wert legen die Christdemokraten insbesondere auch darauf, dass die Verkehrsstation (Bahnhof) bis zur Fußball WM 2006 in einen leistungsfähigen Zustand überführt wird. Dazu zählen die Fernbahnsteige der DB AG sowie die darunter liegende U-Bahn-Station der Dortmunder Stadtwerke AG.



Zur besseren Anbindung der Innenstadt, insbesondere der Einkaufsmeile Westen- und Ostenhellweg, muss nach Meinung der CDU-Fraktion in einem ersten Schritt das Brückenbauwerk vom Bahnhof über den Wall zur Katharinenstraße hergestellt werden.



Manfred Jostes, Vorsitzender des Planungsausschusses, begründet dies wie folgt:


„Nur wenn die Passanten und Besucher der City auch kreuzungsfrei in das neue Einkaufszentrum oberhalb des Hauptbahnhofes gelangen können, erhalten wir auch eine wirkliche Verknüpfung zwischen dem „3 do“ und den Händlern in der Innenstadt.“



Letzter Wunsch der Christdemokraten:

Zur besseren Koordination zwischen Investor SONAE und der DB AG wäre es wünschenswert, wenn die Bahn AG einen konkreten Ansprechpartner für die


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