„FamilienCard“ bringt finanzielle Entlastung für Familien


 



Mit der „FamilienCard“ will die CDU Fraktion dafür sorgen, dass sich Familien öffentliche Freizeitangebote wieder leisten können. Zur heutigen (Mi., 17.03.2004) Sitzung des Kinder- und Jugendausschusses wird die CDU-Fraktion daher einen entsprechenden Antrag stellen, der Ermäßigungen von bis zu 70% für die Nutzung öffentlicher Einrichtungen, wie z.B. dem Zoo, dem Theater oder den Frei- und Hallenbädern vorsieht. Dadurch soll die Anziehungskraft Dortmunds auf Familien durch attraktivere Angebotsstrukturen gestärkt werden.



Frank Hengstenberg, Vorsitzender der CDU-Fraktion:


„Dortmund muss die familienfreundlichste Stadt in Westfalen werden. Daher ist es unser Ziel, dass sich Familien unsere Angebote wieder leisten können. Durch finanzielle Entlastungen von Eltern mit Kindern soll die Nachfrage nach kulturellen, sportlichen und musisch orientierten Freizeitgestaltungen gefördert werden. Aus diesem Grund sind wir für die Einführung einer „FamilienCard, die einkommensunabhängig bis zum 17. Lebensjahr gewährt wird und für ein Jahr gültig ist. Damit sind Familien und Alleinerziehende mit Kindern berechtigt, Rabatte bis zu 70% zu erhalten. So wird der sonntägliche Familienausflug in den Westfalenpark oder ins Schwimmbad nicht zu einer finanziellen Belastung, sondern es bleibt noch Geld für ein Eis oder eine Bratwurst übrig.“



Der Antrag der Christdemokraten sieht einen Rabatt von 30% für ein Kind, von 50% für zwei Kinder und von 70% für drei und mehr Kinder auf den gesamten und nicht bereits ermäßigten Eintrittspreis vor. Akzeptiert werden soll die „FamilienCard“ zunächst in den Dortmunder Frei- und Hallenbädern, dem Zoo, dem Theater sowie im Westfalenpark und den verschiedenen Dortmunder Museen.



„Damit profitieren aber nicht nur Familien von unserem Vorstoß“, sieht Rosemarie Liedschulte, Sprecherin der CDU-Fraktion im Kinder- und Jugendausschuss, auch positive Auswirkungen auf die Einnahmesituation der jeweiligen Einrichtungen. Denn dann wird man es sich leisten können, statt einmal im Monat vielleicht zweimal und öfter ein Angebot wahrzunehmen, sieht Rosemarie Liedschulte höhere Einnahmen durch eine steigende Gesamtnachfrage.


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