Manfred Jostes: Rot-Grünes Theater zum Kappellenufer


 



„Wir stimmen dem vorliegenden Flächennutzungsplan uneingeschränkt zu!“


Mit diesen knappen Worten kommentiert Planungsexperte Manfred Jostes das „Ja“ der CDU-Fraktion zum nunmehr vorliegenden Entwurf, nachdem wichtige Forderungen der CDU in den FNP eingearbeitet worden sind. Gleichzeitig lobt er ausdrücklich die hervorragende Arbeit des Stadtplanungsamtes.



„Vor weniger als fünf Jahren hatte meine Fraktion die Neuaufstellung auf die Reise geschickt. Die Verwaltung hat den Flächennutzungsplan mit großer Sorgfalt, enormen Tempo und trotzdem breiter Bürgerbeteiligung noch in dieser Legislaturperiode zum Abschluss gebracht. Dafür meinen herzlichen Dank,“ so Manfred Jostes.



Für die kommende Ratssitzung möchte die CDU-Fraktion aber noch eine Ergänzung erreichen. Wichtige denkbare Ortsumgehungen, die im Flächennutzungsplan zwar nicht mehr zeichnerisch dargestellt sind, sollen zukünftig dennoch von jeglicher Bebauung freigehalten werden. Manfred Jostes denkt dabei insbesondere an die sog. Nordumgehung Bodelschwingh, Uni-Südtangente und die Süd-Ost-Umgehung Aplerbeck.


„Wir möchten uns die Realisierung dieser Trassen im wahrsten Sinne des Wortes nicht verbauen, falls sich mal politische Meinungen oder Mehrheiten im Rat der Stadt ändern sollten“.



Völlig unverständlich für die CDU-Fraktion ist allerdings die Konfusion der SPD und der Grünen in Sachen „Kappellenufer“.


„Eine Wohnbaufläche, die exakt 1,8 ha ausmacht. Wenn die Grünen jetzt den gesamten Flächennutzungsplan wegen dieser Kleinigkeit ablehnen wollen, so kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Mit verantwortungsvoller und zukunftsgerichteter Stadtentwicklung hat das nichts zu tun. Aber so ist das nun häufig, wenn nach einer Ehescheidung schmutzige Wäsche gewaschen wird“ kommentiert Manfred Jostes süffisant das Hickhack zwischen SPD und Grünen in der letzten Sitzung des AUSW in Sachen Kappellenufer.


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