Frank Hengstenberg: Schluss mit reden – handeln !


 



Für die CDU-Fraktion ist die Diskussion um eine Veränderung der Dortmunder Wirtschaftsförderung längst überfällig. Dass dabei die Personalie Dr. Küpper, als oberster WBF-Chef, eine nicht unwesentliche Rolle spielt, ist für die CDU nur ein Aspekt.



Dazu Frank Hengstenberg, Vorsitzender der CDU-Fraktion:


„Es ist endlich an der Zeit zu handeln, anstatt nur zu reden. Betrachtet man die Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung in Dortmund, so ist schon lange nur noch Stillstand zu erkennen. Hochglanzbroschüren und kostspielige Auslandsreisen sind kein Ersatz für versprochene Arbeitsplätze, Mittelstandsförderungen und Unternehmensansiedlungen. Solche Maßnahmen haben nur dann Sinn, wenn mit ihnen auch der erhoffte Erfolg eintritt. Die aktuellen Arbeitslosenzahlen, zurückgehende Beschäftigungsverhältnisse und sinkende Einkommen zeigen jedoch genau das Gegenteil.“



Dabei hätte Dr. Küpper, seit 1996 im Amt, dessen Dienstvertrag gegen die Stimmen der CDU im Jahr 2000 um weitere fünf Jahre verlängert worden ist, wahrlich genug Zeit gehabt, die angestrebten Entwicklungen voranzutreiben.



„Hier ist Herr Dr. Küpper seiner Verantwortung augenscheinlich nicht gewachsen. Personelle Konsequenzen müssen nun schnellstmöglich gezogen werden“, schließt Frank Hengstenberg eine weitere Zukunft des obersten Wirtschaftsförderers in Dortmund aus.



„Dies kann jedoch nur ein Schritt auf dem Weg neuer Impulse für die Dortmunder Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung sein“, fordert der CDU-Vorsitzende weiter reichende Maßnahmen. „Aus diesem Grund haben wir bereits die „Wirtschaftspolitische Offensive für Dortmund“ auf den Weg gebracht, durch die aufgrund der Zusammenlegung von Wirtschaftsförderung, Dortmund-project und Dienstleistungszentrum Wirtschaft eine neue Aufbruchstimmung erzeugt werden soll.“


Wichtigstes Ziel dieser CDU-Initiative ist es u.a., Bestandspflege und Kundennähe aus einer Hand zu entwickeln und das Engagement heimischer Unternehmen durch entsprechende Beteiligungen zu stärken. Dabei soll eine private Rechtsform dieser Organisationseinheit, ein einzurichtender Unternehmer-Beirat sowie Mittelstandsforen und Ausbildungskonferenzen unternehmerische Sachkompetenz nutzbar machen.



„Arbeit wird vor Ort geschaffen. Aus diesem Grund muss Dortmund die Metropole des Mittelstandes werden, in der jeder willkommen ist, der etwas unternehmen will und Arbeitsplätze schafft“, versteht Frank Hengstenberg ein wirtschaftliches Wachstum als Schlüssel für die Weiterentwicklung Dortmunds. „ Dazu zählt auch, das erfahrene und prominente Unternehmer als „Dortmund-Botschafter“ ihre Kontakte, Erfahrungen und Branchenkenntnisse im Interesse der wirtschaftlichen Weiterentwicklung nutzbringend einsetzen können“, sieht Hengstenberg auch eine internationale Zusammenarbeit nachhaltig gestärkt.



Mit Blick auf die jüngsten Personal-Äußerungen von SPD und Grünen, erklärt Frank Hengstenberg, dass es ihm an einer „klaren Linie von rot-grün fehle. Wenn man in Reihen der SPD überlegt, wie man Dr. Küpper einen vorzeitigen Abschied schmackhaft machen kann, dann ist es nur unverständlich, dass man sich seinerzeit gegen die von der CDU angestrebte Ratsinitiative für mehr Durchschlagskraft der städtischen Aktivitäten für mehr Arbeit und Beschäftigung in Dortmund ausgesprochen hat. Da kommen schon Zweifel auf, wie ernst es Sozialdemokraten und Grünen denn tatsächlich mit einer Verbesserung von Wirtschaftsförderung nehmen. Wir jedenfalls wollen Offensive und Bewegung in der Dortmunder Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik – und zwar jetzt !“


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