Frank Hengstenberg: Das Problem an der Wurzel bekämpfen!


 



Den in die Diskussion geratenen Problemen von schulischer Verpflegung und unzureichender Ernährungsweisen von Schulkindern, will die CDU in Dortmund von Grund auf begegnen. Dazu wird die CDU in der nächsten Sozialausschusssitzung einen entsprechenden Antrag stellen, der eine kontinuierliche Sozialarbeit, vorrangig an den Nordstadtschulen, vorsieht. Diese soll bestehende Probleme im Dialog zwischen Schulen, Eltern und Kindern langfristig lösen helfen.



Frank Hengstenberg, Vorsitzender der CDU-Fraktion:


„Wir müssen das Problem an seiner Wurzel bekämpfen. Überlegungen, die Mahlzeiten der Kinder durch soziales Sponsoring zu sichern, sind zwar gut gemeint, jedoch langfristig nur wenig zielführend, wenn die Spendenbereitschaft einmal nachlässt. Wenn die Kinder bereits morgens ohne Frühstück in die Schule kommen, die Ernährung nur aus einer Tüte Chips besteht und Eltern teilweise nicht bereit sind, dort wo es nötig ist, ein paar Euro mehr für das Mittagessen ihrer Kinder auszugeben, dann ist das nicht zwingend ein Armutsproblem, sondern meistens eine Frage der Verantwortung und der Erziehung. Hier gilt es grundlegend das Bewusstsein der Eltern für die Bedürfnisse ihrer Kinder zu schärfen“, sieht Frank Hengstenberg den Ansatzpunkt in einer kontinuierlichen Sozial- und Aufklärungsarbeit an den Schulen.



„Gefragt sind zielführende Maßnahmen. Zahlreiche Gespräche mit Betroffenen haben uns aufgezeigt, dass vor allem in der Beziehung Eltern, Schule und Kinder Aufklärungs- und Vermittlungsbedarfe bestehen. Überforderung der Eltern sowie soziale, familiäre und ethnische Probleme sind zumeist der Grund für unzureichende Ernährung, Vernachlässigung von Kindern sowie Schulmüdigkeit aber auch für Drogenkonsum und Straftaten,“ sieht Frank Hengstenberg Eltern und Lehrer allein mit diesem Problem überfordert.



Zwar gibt es an vielen Schulen bereits Sozialarbeiter bzw. Lehrer mit einem entsprechenden Aufgabenbereich, doch stehen diese Stellen – abhängig von vorhandenen Geldern – oftmals nur zeitlich befristet zur Verfügung. Planungssicherheit und langfristige Betreuungen von Problemfällen sind damit nur schwer zu erreichen. Erfolge – wenn überhaupt – sind nur kurzfristig zu erzielen.



„An dieser Stelle müssen wir ansetzen, um die zu Tage tretenden Probleme zu beseitigen“, fordert Frank Hengstenberg verlässliche Regelungen und Finanzierungen für den Einsatz professionellen Personals.



„Hier ist zum einen der Oberbürgermeister gefordert, die Verantwortlichen des Landes und der Bezirksregierung in die Pflicht zu nehmen. Diese sollen geeignetes Personal bzw. Lehrpersonal mit entsprechender fachlicher Qualifikation, langfristig an die Schulen binden und die erforderliche Finanzierung gewährleisten. Ein darüber hinausgehender Personalbedarf soll in einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt und den Trägern der freien Wohlfahrtspflege als freiwillige kommunale Leistung gedeckt werden. Gerade die ohnehin an vielen Schulen vorhanden Präsenz der Wohlfahrtsverbände bietet beste Voraussetzungen für eine enge Zusammenarbeit“, sieht Frank Hengstenberg damit die Möglichkeit, die Probleme in den Griff zu bekommen.


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