Frank Hengstenberg: EDG nicht vom Wettbewerb ausschließen

Die CDU-Fraktion unterstützt die Entsorgung Dortmund GmbH (EDG) bei ihren Bemühungen, ihre Wettbewerbsfähigkeit am Markt weiter auszubauen und regionale und kommunale Zusammenarbeiten zu verstärken.


 


Der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Frank Hengstenberg, möchte erreichen, dass die EDG an Gesprächen zur Beteiligung an einem benachbarten Entsorgungsunternehmen (Abfallgesellschaft Ruhr – AGR) beteiligt wird.


 


Frank Hengstenberg:


„Oberstes Ziel für die EDG muss es sein, die Gebühren für die Dortmunder Bürgerinnen und Bürger stabil zu halten. Das geht nur dann, wenn die EDG nicht von vornherein vom Wettbewerb ausgeschlossen wird. Nach meinen Informationen sucht die KVR-Tochter AGR neue strategische Partner. Diese Partnersuche beschränkt sich bisher aber nur auf drei große private Entsorger. Mit kommunalen Betrieben, wie der EDG, waren keine Gespräche geführt worden.“


 


Aus diesem Grunde hatte Frank Hengstenberg sowohl den Oberbürgermeister der Stadt Dortmund als auch die Geschäftsführung der AGR angeschrieben und diese aufgefordert, Gespräche hinsichtlich einer möglichen Beteiligung der EDG an der AGR zu führen. Zwischenzeitlich scheint aufgrund der CDU-Aktivitäten Bewegung in die Angelegenheit gekommen zu sein.


 


Zweites Anliegen der CDU-Fraktion: Nachdem die EDG die Ausschreibung der „Gelben Tonne“ verloren hat, wird sie nach dem letzten Stand der Dinge ab dem 01. Januar 2005 nicht mehr für die Leerung der Tonne zuständig sein.


 


Dazu der Aufsichtsratsvorsitzende der EDG, Manfred Jostes (CDU):


„Die EDG hat in den vergangenen Jahren den Dortmunder Bürgerinnen und Bürgern eine professionelle und zuverlässige Entsorgung des Verpackungsmülls angeboten. Wenn nunmehr ein Mitbewerber der EDG dieses Marktsegment übernehmen soll, so werden wir dafür sorgen, dass dieser hohe Qualitätsstandard auch weiterhin erhalten bleibt. Stadtsauberkeit und Entsorgung hat für uns höchste Priorität.“


 


Für die CDU ist es klares Ziel, dass die 48 Arbeitsplätze der EDG-Tochter Welge, die bisher die Gelben Tonnen einsammelt, erhalten bleiben.


 


Frank Hengstenberg:


„Bei einer Arbeitslosigkeit von über 15% müssen wir um jeden einzelnen Arbeitsplatz kämpfen. Daher ist es für uns nur richtig, wenn die EDG sich um neue Geschäftsfelder bemüht. Eine strategische Beteiligung der EDG an der AGR stellt für uns den richtigen Weg dar. Sollte der EDG dieser unternehmerische Schachzug gelingen, so könnten die knapp 50 Arbeitsplätze sicherlich erhalten bleiben. Gleichzeitig ist damit ein großer Schritt zu einer mittelfristigen Gebührenstabilität gewährleistet.“


 


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