Frank Hengstenberg: Ältere Langzeitarbeitslose besser fördern

Das Risiko den Arbeitsplatz zu verlieren, ist für ältere ArbeitnehmerInnen zwar geringer als für jüngere – sind die „Älteren“ jedoch erst einmal arbeitslos, finden sie schwer eine neue Beschäftigung. Dies macht sich bei der Dauer der Arbeitslosigkeit und damit auch bei dem entsprechend hohen Anteil der „Älteren“ an Langzeitarbeitslosen bemerkbar. Hier entsprechende Strategien zu entwickeln, ist Gegenstand eines Gesprächs der CDU-Fraktion im Wirtschaftsförderungsausschuss bei der DEKRA-Akademie am vergangenen Mittwoch gewesen.


 


Frank Hengstenberg, Vorsitzender der CDU-Fraktion:


„Was wir brauchen ist eine Initiative, die auch die älteren unter den Arbeitslosen nicht vom Arbeitsmarkt ausschließt. Denn gerade sie weisen häufig eine hohe Arbeitsmotivation auf, da sie bestimmte Lebensphasen bereits abgeschlossen haben und die Arbeit damit einen höheren Stellenwert einnimmt.“


„Aus diesem Grund begrüßen wir das Projekt der DEKRA Akademie Dortmund, mit dem Arbeitslose über 50 Jahren wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden sollen. Nur so können auch ältere Langzeitarbeitslose auf dem Weg in die Arbeitswelt von morgen mitgenommen werden,“ verspricht Dr. Helmut Eiteneyer, Sprecher der CDU-Fraktion im Wirtschaftsförderungsausschuss die politische Unterstützung bei der Projektumsetzung.


 


„Kompetent mit 50plus“ heißt das Projekt der DEKRA Akademie Dortmund, das im Rahmen der „Initiative für ältere Langzeitarbeitslose in NRW“ entwickelt und mit seinem Angebot die beruflichen Integrationsmöglichkeiten unterstützt.


 


„20 ältere Langzeitarbeitslose aus Dortmund und Umgebung erfahren in diesem Projekt eine umfassende persönliche Beratung und Unterstützung bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz. Dabei steht die individuelle Berufswegplanung unter Berücksichtigung der eigenen Lebens- und Arbeitserfahrung im Vordergrund, um damit Fähigkeiten und Talente herauszuarbeiten und diese zielgerichtet zu fördern. Der permanente Abgleich zwischen den betrieblichen Anforderungen sowie den individuellen Kenntnissen findet durch Einzelberatung und daraus resultierende bedarfsbezogene Qualifizierung statt“, so die Leiterin des ServiceCenter der DEKRA-Akademie Dortmund, Anja Quatuor, zur Zielsetzung dieses Projekts.


 


„Je passgenauer dieser Abgleich erfolgt, um so erfolgreicher können sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen in das jeweilige Unternehmen integrieren“, sind sich die Vertreter von Politik und DEKRA einig.


 


Das vorgestellte Projekt wird derzeitig vom Regionalsekretariat, der DEKRA Akademie sowie den jeweiligen Entscheidungsträgern für den regionalen Konsens vorbereitet, um bei positiver Entscheidung im Frühjahr des nächsten Jahres starten zu können.


 

„Nur mit vereinten Kräften aller Arbeitsmarktakteure können Projekte wie diese auch einen nachhaltigen Erfolg für den Beschäftigungsstandort Dortmund erzielen. Wenn dies dann auch noch mit einer Optimierung und Strukturänderung der Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung einhergeht – wie es unser Ziel ist – wird es gelingen, Dortmund aus der Beschäftigungsmisere und der Mittelmäßigkeit herauszuführen“, sind sich Frank Hengstenberg und Dr. Helmut Eiteneyer sicher.


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