Manfred Jostes: Fläche ist Zeichen guter Nachbarschaft

Mit der CDU-Fraktion wird es keinerlei Kompromisse hinsichtlich der Ausweisung eines Gewerbegebietes in Groppenbruch geben. Sie reagiert damit deutlich auf jüngste Äußerungen der Grünen, wonach das Gewerbegebiet nach der Kommunalwahl erneut zur Verhandlungsmasse werden könnte.


 


Manfred Jostes, Vorsitzender des Planungsausschusses:


„Ich kann nicht verstehen, warum seitens der Planungsverwaltung „Wasser auf die Mühlen“ der Grünen gegossen wird. Der Flächennutzungsplan hat einen Planungshorizont von 15 – 20 Jahren. Im Sinne einer guten Nachbarschaft sollten wir die Fläche als interkommunales Gewerbegebiet mit unseren Nachbarn in Lünen entwickeln.“


 


Er reagiert damit auf die Äußerungen des stellvertretenden Planungsamtsleiters, wonach die Stadt Dortmund mittelfristig keinen Bedarf an einem Gewerbegebiet im äußersten Dortmunder Norden habe.


 


Für die CDU-Fraktion ist der Standort für ein neues Gewerbegebiet nahezu ideal. Zum einen spricht die gute Verkehrsanbindung über die Straße Königsheide zur A 2 für den neuen Standort. Auf der anderen Seite werden gerade interkommunale Gewerbegebiete in besonderem Maße durch das Land gefördert. Auch hatte die gutachterliche Untersuchung der drei potenziellen Gewerbegebiete Salinger Feld, Brechtener Niederung und Groppenbruch zu dem Ergebnis geführt, dass Groppenbruch sich unter ökologischen Gesichtpunkten am besten für ein Gewerbegebiet eignet.


 


Gleichzeitig nimmt CDU-Ratsmitglied Udo Reppin Stellung zu der Berichterstattung, er würde sich an einer Verbandsklage gegen das Gewerbegebiet beteiligen:


„Als 1. Vorsitzender der Kreisjägerschaft hatte ich aus jagdlicher Sicht Groppenbruch lediglich als eine von mehreren als kritisch zu bezeichnenden Flächen bewertet. Wenn sich die grüne Bezirksvertreterin Rita Maria Schwalgin jetzt vor die Presse setzt und behauptet, ich würde mich an einer Klage gegen das Gewerbegebiet beteiligen, so ist das schlichtweg eine bewusste Falschaussage. Als Mitglied des Wirtschafts-förderungsausschusses habe ich immer für die Entwicklung der Fläche zu einem Gewerbegebiet gestimmt. Hinter diesem Beschluss stehe ich nach wie vor.“


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