„SPD vor Ort fährt Zick-Zack-Kurs“


 


  Manfred Jostes, Vorsitzender des Ausschusses
  für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen,
  kritisiert die Äußerungen der Kirchderner SPD zur
  zukünftigen Nutzbarkeit des Kirchderner
  Wäldchen. Gleichzeitig rückt er die Äußerungen
  hinsichtlich der Spielmöglichkeiten für die Kirch-
  derner Kinder und Jugendlichen ins rechte Licht.





Manfred Jostes:


„Die Naherholungsmöglichkeiten für Kinder im Wald und die Bolzplatzverlegung gegeneinander auszuspielen, ist unredlich. Schließlich war es ein Vorschlag des SPD-Oberbürgermeister Langemeyer, den Bolzplatz am Speckacker im Zuge der Infrastrukturrevision zu schließen und das Grundstück zu verkaufen. Unser Vorschlag war es damals, den Bolzplatz auf den Schulhof zu verlegen, um den Kindern weiter die Möglichkeit zu geben, Fußball zu spielen. Was ist stattdessen passiert? Die SPD-nahe AWO baut ihre Begegnungsstätte aus und errichtet einen Teil ihrer neuen Kegelbahn auf der Grünfläche des Schulhof. Uns vorzuwerfen, die CDU würde den Kindern Spielmöglichkeiten in Kirchderne wegnehmen, ist absurd. Die SPD vor Ort fährt einen Zick-Zack-Kurs und will den Kindern verbieten, weiter im Kichderner Wäldchen spielen zu können.“


 


Zugleich verweist Manfred Jostes auf die aktuelle Beschlusslage des Rates vom 23.09.2004 , wonach alle neu ausgewiesenen Naturschutzgebiete auf ihre Schutzwürdigkeit überprüft werden sollen.


 


„Gemeinsam mit der Rats-SPD haben wir beschlossen, für alle Naturschutzgebiete eine einheitliche Regelung hinsichtlich der Ge- und Verbote zu finden. Außerdem wollen wir prüfen lassen, ob jedes einzelne neue Waldnaturschutzgebiet auch wirklich nötig ist. Ich gehe davon aus, dass das Kirchderner Wäldchen nicht als besonders schutzwürdig eingestuft wird. Insofern hoffe ich, dass die Kinder und Jugendlichen aus Kirchderne und Umgebung sich möglichst bald wieder im Wald frei bewegen dürfen und das tun und lassen können, was ihr Kinderherz begehrt“, so Manfred Jostes abschließend.


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