Knud Follert: „Zweigleisiger Ausbau Dortmund-Münster rückt näher“


 „Der zweigleisige Ausbau der Bahnstrecke
 
Dortmund-Lünen- Münster rückt näher! Damit
 
könnte ein Nadelöhr des öffentlichen Personen-
  verkehrs schon bald der Vergangenheit
  angehören“, freut sich Knud Follert,
  planungspolitischer Sprecher der 
  CDU-Ratsfraktion.



Knud Follert verweist auf einen Bundestagsbeschluss vom 15.09.2004 zum „1. Gesetz zur Änderung des Bundesschienenwegeausbaugesetzes“. Die Bahnlinie Dortmund-Lünen-Münster ist demnach in den vordringlichen Bedarf des Gesetzes hochgestuft worden. Verbunden mit dieser Ausweisung ist eine Bereitstellung von Geldern, die für Planung und Bau des Schienenweges erforderlich sind.


 


Gleichzeitig erinnert er daran, dass der Rat der Stadt Dortmund Anfang des Jahres 2002 auf Initiative der CDU-Fraktion einstimmig beschlossen hatte, die Bundesregierung aufzufordern, die Bahnverbindung Dortmund-Lünen-Münster in den vordringlichen Bedarf hochzustufen. Als Zeichen guter Nachbarschaft hatte die Dortmunder CDU-Ratsfraktion auch allen anderen CDU-Fraktionen entlang der Bahnstrecke diese Resolution zukommen lassen. Viele Städte beteiligten sich dann auch am Appell an die Bundesregierung mit dem nunmehr bekannten erfreulichen Ergebnis.


 


Knud Follert begründet noch einmal die Notwendigkeit:


„Die Schienenstrecke Dortmund-Münster ist Teil der Deutschland in Nord-Süd-Richtung querenden westlichen Schienenachse Hamburg-Münster-Ruhrgebiet-Süddeutschland. Mit der Fertigstellung der Neubaustrecke Köln-Frankfurt ist das südliche Teilstück der Fernverkehrsachse in das Hochgeschwindigkeitsnetz der Bahn bereits integriert worden. Den ihr zugedachten hohen Verkehrswert wird die Nord-Süd-Verbindung aber erst haben, wenn auch das Schienennetz nördlich von Köln für den Regelbetrieb mit Hochgeschwindigkeitszügen ausgebaut ist. Daher ist es erforderlich, dass auch das östliche Ruhrgebiet in den schnellen Nord-Süd-Verkehr einbezogen wird. Dazu gehört eine durchgehend zweigleisige Streckenführung von Dortmund über Lünen nach Münster. Der derzeitige Ausbauzustand mit nur einem Gleis ist unzureichend und führt regelmäßig zu Behinderungen des Nah- und Fernverkehrs. Ein Kreuzen der Züge ist nur in den Bahnhöfen möglich. Die Folge sind Verspätungen vor allem bei den Nahverkehrszügen, die bei der knappen Kalkulation von Aufenthaltszeiten kaum ausgeglichen werden könnten. Mit dem zweigleisigen Ausbau wird ein flüssigerer Verkehr auf der Strecke ermöglicht. Damit werde der Bahnverkehr für den Kunden verlässlicher und attraktiver.“


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