„Mischung aus ollen Kamellen, originären CDU-Forderungen und stadtentwicklungspolitischem Wahnsinn“


                    „Das Koalitionspapier ist nach erstem


  Durchlesen eine unsägliche Mischung aus


  ollen Kamellen, originären CDU-Forderungen


  und stadtentwicklungspolitischen 


  Wahnsinn“.


  Mit diesen Worten bewertet Frank


  Hengstenberg die sogenannte Verein-


  barung zur Zusammenarbeit zwischen SPD


und Grünen im Dortmunder Rathaus.




Stichwort CDU-Forderungen:


„Endlich werden SPD und Grüne vernünftig in Sachen Wirtschaftsförderung. Ich hatte schon lange gefordert, das dortmund-project mit der Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung zu verschmelzen, um Synergieeffekte zu nutzen und die Schlagkraft deutlich zu erhöhen. Noch vor einem halben Jahr warfen sich beide mannhaft vor Dr. Küpper, als Kritik an dessen Leistung laut wurde. 14 Tage nach der Wahl schicken ihn SPD und Grüne zum 010.01.2005 quasi in Pension.“


 


Stichwort stadtentwicklungspolitischer Wahnsinn:


„Jetzt ist die Katze endlich aus dem Sack. Rot-Grün will das Gewerbegebiet Groppenbruch aufgeben. Zur Verlässlichkeit eines Fraktionsvorsitzenden Ernst Prüsse, der noch vor vier Wochen lauthals verkündete, er stehe weiter voll hinter Groppenbruch, fehlen mir schlicht die Worte. Das wirft ein schlechtes Licht auf Dortmund als zuverlässlichen Partner unserer Nachbarstadt in Lünen.“


 


Als völlig abwegig bezeichnet Frank Hengstenberg die Forderung von SPD und Grünen, die Bundesstraße B1 mit einem Nachtfahrverbot zu belegen.


„Zu- und Anlieferverkehre müssten damit große Umwege in Kauf nehmen. Ein Ausweichen über die A2 oder die A45/A1 würde die Innenstadt zwar entlasten, wir würden den Verkehr jedoch auf unsere Nachbarn in Nord und Süd abwälzen. Dortmund würde sich auf Kosten der kleineren Umlandstädte wieder einmal vermeintliche Vorteile verschaffen.“


 


Im übrigen bewertet Frank Hengstenberg die meisten Punkte des Papiers als ein Sammelsurium von alten Beschlüssen, die selbstverständlich sind.


„Das Festhalten am Bäderkonzept – immerhin ein Kind der CDU -, der Umbau des Hauptbahnhofs, der Ausbau der Ganztagsbetreuung: alles alte Beschlüsse aus der vergangenen Ratsperiode! Der Innovationsgehalt des Papiers strebt gegen Null!“


 


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