Frank Hengstenberg: „Wenn, dann richtig“


 


  Die CDU-Fraktion bleibt weiter bei ihrem „Nein“
  zu den  Dortmunder Regelungen und
  Einschränkungen hinsichtlich der
  traditionellen Osterfeuer.


 


 





 


Die nunmehr vorliegende „Ordnungsbehördliche Verordnung über die Durchführung von Osterfeuern“ nimmt zwar einige der Kritikpunkte der CDU-Fraktion auf. Trotzdem enthält sie weiter eine Vielzahl von Reglementierungen, die nach Meinung der Christdemokraten den Brauchtumscharakter völlig missachten.


Dazu der Fraktionsvorsitzende Frank Hengstenberg:
„Das Zurückrudern der Verwaltung geht uns immer noch nicht weit genug. Gut gemeint ist eben noch lange nicht gut gemacht. Wenn, dann richtig. Wir sehen uns zwar bestätigt, dass für ein Brauchtumsfeuer keine Gebühr einzutreiben ist. Auch ist es eine Erleichterung, dass die Osterfeuer nur noch angezeigt und nicht mehr genehmigt werden müssen. Alle anderen starren Regelungen bleiben aber weiter erhalten. Das wollen wir nicht mitmachen!“


Kritik übt die CDU-Fraktion weiterhin am starren Kreis der erlaubten Veranstalter. So dürfen auch zukünftig nur Kirchengemeinden und größere Vereine und Organisationen ein für jedermann zugängliches Feuer abbrennen. Auch Größe, Abstände, Anzahl der Aufpasser etc. sind weiterhin bis ins kleinste Detail geregelt. Lediglich die Regelungen für einen verbesserten Tierschutz, wonach das Feuer am Tag vor dem Abbrennen umzuschichten ist, stößt bei den Christdemokraten auf Zustimmung.


 


„Der Landwirt um die Ecke, der gemeinsam mit seinen Freunden und Nachbarn den Winter vertreiben will, bleibt weiter außen vor. Für uns hat das ganze weiter den Anschein, dass hier eine Beschäftigungstherapie für das Umweltamt gefunden werden soll“, so Hengstenberg abschließend.


Verantwortlich: