Udo Reppin: „Tierheim entlasten – Hunde ordentlich behandeln
  Die CDU-Fraktion wird in der Sitzung des Haupt-
  und  Finanzausschusses am 09. Dezember 2004
  beantragen, dass die Hundesteuersatzung der
  Stadt Dortmund geändert wird. Die CDU will die
  Steuern für Hunde der Anlage 1 nach dem
  Landeshundegesetz NRW, die sogenannten
  „Kampfhunde“, auf den normalen Steuersatz 
von 144 € senken, wenn die Hunde einen Verhaltenstest bestanden haben und kastriert sind. 
Hunde, die aus dem Tierheim in einen Haushalt aufgenommen werden,
sollen außerdem für ein Jahr von den Steuern befreit werden.



Udo Reppin, finanzpolitischer Sprecher:
„Seit der Einführung von Landeshundeverordnung und Landeshundegesetz im Sommer 2000 hat es das Dortmunder Tierheim immer schwerer, Hunde zu vermitteln. Hauptgrund hierbei ist, dass überwiegend nur noch sogenannte „Kampfhunde“ zur Vermittlung bereit stehen und sich die meisten Hundeliebhaber von der hohen Steuer abschrecken lassen.
Dem wollen wir entgegenwirken und diesen Tieren mit einer Anpassung der Steuer für Hunde der Anlage 1 wieder eine bessere Perspektive ermöglichen.“

Das der Stadt Dortmund kein Verlust bei einer Steuersenkung bzw. Steuerbefreiung für ein Jahr entsteht, belegen nach Meinung der CDU die zu zahlenden Kosten von ca. 30 € , die ein Hund pro Tag im Tierheim verursacht. Hinzu kommen dann auch noch die bisherigen Mindereinnahmen für eine Vermittlung der Tiere. Denn einige Hunde sitzen schon seit 3 – 4 Jahren im Tierheim fest und die Verschenkaktion des Tierheims Anfang November brachte auch nicht den gewünschten Erfolg


„Den Antrag zur Steuersenkung haben wir schon seit einem halben Jahr in der Schublade liegen. Als sich jedoch OB Langemeyer als Privatperson im Juli mit seiner Unterschrift bei der Arche 90 für eine Änderung der Kampfhundesteuer einsetzte und dann auch noch versprach, sich in seinem Amt dem Thema anzunehmen, warteten wir vergeblich auf eine Regung der Verwaltung. Deshalb wollen wir auch unser damals gegebenes Versprechen einlösen, in dieser neuen Ratsperiode eine Änderung des Steuersatzes für diese Hunde herbeizuführen,“ so Udo Reppin.


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