Rosemarie Liedschulte: „Was zählt, ist Farbe statt Leistung!“


 


  Es ist schon verwunderlich, wenn man das 
  Ergebnis der Wahl zum stellvertretenden
  Vorsitzenden im Kinder- und Jugendausschuss
  betrachtet.


 


 


 



Den stellvertretenden Vorsitz hatte seit 1994 Rosemarie Liedschulte, stellv. Fraktionsvorsitzende der CDU, inne. Doch aufgrund der rot/grünen Koalition gewann der grüne Gegenkandidat Wolfram Frebel (drittstärkste Partei im Rat) überraschend mit 8:7 Stimmen die Wahl für sich.


 


Dazu Rosemarie Liedschulte:


„Man muss sich einfach in diesen Wochen fragen, was in der Dortmunder Politik los ist. Seit rot/grün das Zepter in die Hand genommen hat ist es schlimmer, als zur Zeit der roten Alleinherrschaft. Denn da war es durchaus demokratisch, dass auch eine Position von einem CDU-Kandidaten besetzt wurde. Aber wie schon in der Vergangenheit von SPD und Grünen angekündigt zeichnet sich jetzt ab, was man dort unter demokratischem Verständnis sieht.“


 


Fraglich ist wirklich, nach welchem Prinzip Positionen besetzt werden bzw. welche Maßnahmen ergriffen werden, um die nötige Stimmzahl zu bekommen. Waren es einmal die Fähigkeiten, die ein Politiker für ein Amt mitbrachte, so ist es heute nur die Frage, ob rot oder grün den Sessel besetzen darf. Und da spielt es auch keine Rolle, dass eine Partei, die mal gerade 10 % der Wählerstimmen hat, Positionen zugesprochen bekommt.


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