Morgen entscheidet der Rat über die Eingliederung des dortmund-project in die Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung.

Die CDU-Fraktion wird der Fusion zustimmen, möchte den Oberbürgermeister aber gleichzeitig auffordern, weitere Überlegungen für mehr Durchschlagskraft in der Wirtschaftsförderung anzustellen.


 


                    Fraktionsvorsitzender Frank Hengstenberg:


  „Diesen ersten richtigen Schritt hatten wir bereits
  bei  Einrichtung des dortmund-project im
  Jahr 2000 
gefordert. Wir freuen uns, dass unser
  stetiges Drängen jetzt endlich umgesetzt wird.
  Beim Oberbürgermeister scheint jetzt endlich die
  Vernunft gesiegt zu haben, auch wenn dieser


  Prozess über vier Jahre gedauert hat.


Wir versprechen uns durch die Fusion eine Wirtschaftsförderung aus einem Guss. Die Schlagkraft wird dadurch sicher erhöht. Dies ist vor den weiter erschreckend hohen Arbeitslosenzahlen in Dortmund auch dringend nötig.“


 


Zur Steigerung der Effektivität der Wirtschaftsförderung macht die CDU-Fraktion weitere Vorschläge. Insbesondere die bessere Verzahnung von Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung mit den lokalen Unternehmen im Sinne einer aktiven Bestandspflege steht im Vordergrund der Verbesserungsvorschläge der CDU. Aber auch eine deutlich verbesserte „Vor-Ort-Arbeit“ der WBF im Sinne einer dezentralen Betreuung steht ganz oben auf der Wunschliste der Christdemokraten.


 


Frank Hengstenberg konkretisiert die Ideen:


„Ein Stadtbezirksbeauftragter für Wirtschaftsförderung sollte in jedem Stadtbezirk Ansprechpartner vor Ort für die Unternehmer sein. Seine Hauptaufgabe soll es sein, im Rahmen der Bestandsentwicklung Hilfe zu leisten bei der aktiven Ausgestaltung der jeweiligen Standortsituation. Eine weitere Maßnahme könnte ein mehrfach jährlich tagendes Mittelstandsforum sein, das den Dialog zwischen Politik, Verwaltung und Unternehmen intensiviert“.



In der internen Organisation der Wirtschaftsförderung will die CDU-Fraktion eine stärkere Branchen- und Stadtbezirksorientierung erreichen. Ziel muss es sein, einen Aufbau wie die Vertriebsorganisation eines privatwirtschaftlichen Unternehmens zu erlangen. Auch sollte die Wirtschaftsförderung stärker als bisher die Funktion eines Maklers für Grundstücke und Immobilien übernehmen.


 


Die CDU möchte abschließend erreichen, dass die neu geschaffene Organisationseinheit in eine neue privatwirtschaftliche Rechtsform, beispielsweise in eine GmbH, überführt wird, an der die heimische Wirtschaft möglichst breit beteiligt wird. Frank Hengstenberg schwebt das Beispiel der Stadt Duisburg vor, wo sich über 30 Unternehmen und Verbände an der kommunalen Wirtschaftsförderung im Rahmen eines Puplic-Private-Partnership beteiligen.


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