„Dortmunder Flächennutzungsplan zukunftsweisend“ 


  CDU-Fraktionsvorsitzender Frank
  Hengstenberg kritisiert die jüngst
  vom Regionalverband Ruhr (RVR)
  veröffentliche Studie hinsichtlich der
  Wohnbauflächenausweisung in den
  Ruhrgebietskommunen.


 


 


 



Gleichzeitig verteidigt er den im September 2004 vom Rat mit breiter Mehrheit verabschiedeten neuen Flächennutzungsplan der Stadt Dortmund als zukunftsweisendes Planungsinstrument für die nächsten 15-20 Jahre.


 


Frank Hengstenberg, neu gewählter stellv. Vorsitzender der CDU-Fraktion im RVR-Parlament:


„Gerade in meiner Funktion als neuer Vorsitzender des Stadtplanungsausschusses halte ich es für dringend notwendig, ausreichend Wohnbauflächen für alle Ansprüche zur Verfügung zu stellen. Dies gilt insbesondere auch für den Bereich der Eigenheime für junge Familien. Wir müssen auch zukünftig weiterhin attraktive Neubaugebiete ausweisen können und damit die Menschen aus dem Umland wieder zurück in die Stadt Dortmund holen. Eine gesunde Mischung aus Innenraumverdichtung und Wohnen im Grünen muss das Ziel einer erfolgreichen Stadtentwicklungspolitik sein!“


 


Für Frank Hengstenberg geht das Ergebnis der Studie von zwei grundlegend falschen Voraussetzungen aus: zum einem legt die Studie zumindest anzweifelbare Daten hinsichtlich der Dortmunder Bevölkerungsentwicklung zugrunde. Die herangezogene Studie des Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) prognostiziere einen Bevölkerungsrückgang in Dortmund von 13% bis 2020, eine Studie des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik (LDS) jedoch nur einen Rückgang von einem Prozent im gleichen Zeitraum. „Die Wahrheit liegt sicherlich irgendwo dazwischen“, so Frank Hengstenberg.


 


Ausschlaggebender für den CDU-Chef ist aber, dass die Ausweisung von Wohnbauflächen noch lange nicht bedeutet, dass eine Bautätigkeit auch zwingend erforderlich ist:


„Wenn wir die Flächen im Flächennutzungsplan rot anstreichen und damit für Wohnbebauung vorsehen, heißt das noch lange nicht, dass morgen oder übermorgen der Bagger anrollt und gebaut wird. Unser Ziel muss es sein, Angebote zu schaffen, die einen Zeitraum von 15-20 Jahren berücksichtigen. Auch der letzte Flächennutzungsplan von 1985 wies ja mehrere hundert Hektar Flächen als Wohnbebauung aus, die bis heute noch grün und nicht bebaut sind und den Dortmunder Bürgerinnen und Bürgern immer noch hervorragend zur Naherholung dienen“, so Hengstenberg abschließend.


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