„Sachverhalte werden bewusst falsch dargestellt“     


  Der ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende 
  der Konzerthaus GmbH, Manfred Sauer,
  nimmt noch einmal Stellung zum Rücktritt
  von Ulrich-Andreas Vogt.


 


  



Er rückt die bewusste falsche Sachverhaltsdarstellung von Oberbürgermeister Dr. Langemeyer, SPD-Fraktionschef Prüsse sowie Grünen-Fraktionschefin Schneckenburger ins rechte Licht:


 



  1. Nicht Konzerthaus-Intendant Vogt alleine, sondern gemäß eines Aufsichtsratsbeschlusses sollte das neue Finanzierungskonzept des Hauses gemeinsam mit den Gesellschaftern erarbeitet werden.

 



  1. Obwohl bereits im Dezember 2004 die Alternativzahlen für verschiedene Betriebskonzepte des Konzerthauses vorlagen und Vogt um ein Gespräch mit dem Gesellschafter gebeten hat, ist seitens des Gesellschafters bis heute kein Gesprächstermin zur Erarbeitung des neuen Finanzierungskonzeptes vereinbart worden.

 



  1. Prinzipiell geht es nicht um einen neuen erhöhten Zuschuss des Hauses, das neue Finanzierungskonzept ist entscheidend.

 


Manfred Sauer weist darauf hin, dass die Zeit drängt,


weil der Rat bereits im Februar 2005 über ein neues Finanzierungskonzept des Konzerthauses entscheiden soll. Er fordert, den Intendanten bei der Erarbeitung


des Konzeptes nicht alleine zu lassen. Sauer sieht


sowohl Vogt als auch den Gesellschafter nach den gültigen Beschlüssen eindeutig in der Verantwortung.


 


„Für Vogts Rücktritt habe ich großes Verständnis, aber bis zur Auflösung seines Vertrages Mitte des Jahres steht er weiter in der Verantwortung. Wichtig ist jetzt, dass das Wohl der Stadt Dortmund gewahrt wird.“


 


Für Sauer muss das Konzerthaus jetzt zur Chefsache des Oberbürgermeisters gemacht werden. Persönliche Differenzen zwischen Dr. Langemeyer und der SPD-Ratsfraktion müssen dabei in den Hintergrund treten. Dabei sollte keine Seite ihr Gesicht verlieren.


 


Sauer appelliert abschließend an den Intendanten Ulrich-Andreas Vogt:


„Lassen Sie sich ihr Lebenswerk nicht zerstören!“


 


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