Frank Hengstenberg: „Konzentration auf das Wesentliche“ 


  Der Stadtplanungsausschuss beschäftigt
  sich am 19.01.2005 mit der Fortführung des
  Gestaltungsbeirates. CDU-Fraktionschef
  Frank Hengstenberg nimmt dies als neues
  Mitglied im Beirat zum Anlass, für die
  kommende Ratsperiode einige Änderungen
  für die Arbeit des Beirates einzufordern.



Hengstenberg erinnert an die im September 2001 gefasste Geschäftsordnung des Gestaltungsbeirates. In der heißt es, dass sich der Beirat mit „Bauvorhaben, Konzepten und Planungen befassen soll, die für die Qualität, Erhaltung und Gestaltung des Stadtbildes von erheblicher Bedeutung sind“. Dies ist nach Meinung der CDU-Vertreter im Beirat aber in der Vergangenheit häufig nicht der Fall gewesen.


 


„Völlig unstrittig ist, dass sich der Beirat mit dem 3do, dem Dortmunder U und vergleichbaren wichtigen Projekten auseinandersetzen muss. Was ich jedoch nicht mehr möchte ist, dass wir uns mit der Fassadengestaltung von Reihenhäusern in Dorstfeld oder Derne beschäftigen.. Dafür morgens um neun ins Rathaus zu kommen halte ich für zumindest überdenkenswert. Unsere Zeit als ehrenamtliche Ratsvertreter können wir da sicherlich sinnvoller nutzen“, so der CDU-Chef.


 


Hengstenberg sieht in der Häufigkeit der Sitzungen auch einen Grund dafür, dass sich deshalb zwei Professoren sowie ein führender Vertreter der Dortmunder Kaufmannsgilde aus dem Gremium verabschiedet haben und ein bildender Künstler aus Spanien nicht regelmäßig an den Sitzungen des Gestaltungsbeirates teilnehmen konnte.


 

Die CDU-Fraktion wird daher zur Sitzung des Fachausschusses den Antrag einbringen, dass sich der Beirat wieder auf seine Ursprünge besinnt und sich ausschließlich mit städtebaulich bedeutsamen Projekten beschäftigen soll. „Weniger ist mehr“, so Hengstenberg abschließend.


Verantwortlich: