Knud Follert: „Media Markt passt gut an die Bornstraße“ 


  Die CDU-Fraktion möchte in der nächsten
  Planungsausschusssitzung der Ansiedlung


  eines „Media Markt“ Unterhaltungselektronik-
  marktes an der Bornstraße den Weg ebnen.


 


 


 



Eine entsprechende Verwaltungsvorlage möchte dies jedoch mit dem Instrument der „Veränderungssperre“ im Bereich des Westfälischen Einkaufszentrum (WEZ)“ weiterhin verhindern.


 


Knud Follert, planungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, hält den Standort für bestens geeignet, einen entsprechenden Fachmarkt anzusiedeln. Er verweist dabei auf die planungsrechtlichen Gegebenheiten vor Ort. Der neue Flächennutzungsplan weist den Bereich westlich der Bornstraße als eines von drei sogenannten „Sondergebieten“ für großflächigen Einzelhandel innerhalb der Stadt Dortmund aus. Für die CDU-Fraktion ist es daher nicht nachvollziehbar, warum die Planungsverwaltung dem Ansiedlungswunsch des Elektronikmarktes nicht nachkommen möchte.


 


Knut Follert:


„Der Gebäudezustand des WEZ ist alles andere als gut. Mit dem Media Markt würde der gesamte Bereich eine deutliche Aufwertung erfahren, zumal die Investoren auch Verbesserungsmaßnahmen innerhalb des jetzigen WEZ angekündigt haben und diese bei Errichtung des Elektromarktes auch realisiert würden. Dies wäre von Vorteil für die gesamte Dortmunder Nordstadt“.


 


Für die CDU-Fraktion gibt es ein weiteres wichtiges Argument, den Elektromarkt an der Bornstraße anzusiedeln. Im Zuge der Bautätigkeiten am Dortmunder U gibt es Spekulationen darüber, eben diesen geplanten Dortmunder „Media Markt“ auf der ehemaligen Union-Brache zu realisieren. Diesen Planungen möchte die CDU-Fraktion jedoch am liebsten einen Riegel vorschieben.


 


Planungsexperte Knut Follert nennt gewichtige Gründe. Der Standort am Dortmunder U sei völlig ungeeignet für einen Elektromarkt, da die unmittelbare Nähe zur City negative Auswirkungen auf bestehende Geschäfte am oberen Westenhellweg hätte. Insbesondere das Kaufhaus „Berlet“ wäre betroffen von einem Elektro-Discounter, der keine 150 Meter entfernt errichtet und zudem noch kostenlose Parkplätze anbieten würde.


 


Follert weist auch auf die Gesamtplanung am Dortmunder U hin.


„Wir wollen im U-Turm der Weltöffentlichkeit die Stiftung Preußischer Kulturbesitz zeigen. In unmittelbarer Nachbarschaft einen Discounter und ein SB-Warenhaus anzusiedeln konterkariert sämtliche Gedanken, das U-Viertel zu einem hochwertigen, urbanen Quartier zu entwickeln.“


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