Knud Follert: „Fördermittel für Rhein-Ruhr-Express in Bahnhof leiten“ 


  Gute Nachrichten bringen die
  CDU-Planungsexperten von ihrem
  gestrigen Besuch beim SONAE-Projektbüro
  am Königswall mit.


 


 


 



So konnten sie vom Projektleiter Dr. Ingo Nissen in Erfahrung bringen, dass das Eisenbahnbundesamt (EBA) in Bonn bereits am morgigen Donnertag seine entgültige Stellungnahme zum sogenannten Gefahrgutgutachten abgeben wird. Außerdem wird die Bahn AG nach Aussagen von Dr. Nissen nun auch offiziell ihren Förderantrag bis zum 31.01.2005 stellen. Aus Berlin vermeldete er, dass SONAE am Berliner Alexanderplatz die ersten Baufahrzeuge rollen lässt, um dort ein vergleichbar großes Einkaufszentrum zu errichten.


 


Weiterhin wurden der CDU die fortgeschrittenen Planungen im Inneren des Bahnhofs vorgestellt. Wichtigste Neuerungen: Auf der Nordseite des Bahnhofs soll ein zusätzlicher gläserner Fahrstuhl installiert werden, der den Entertainmentbereich in der vierten Etage mit dem Nordplatz verbindet. Ein umständlicher zweiter Zugang über das „Cinestar-Kino“ wäre somit nicht mehr zwingend notwendig. Außerdem soll die neue DB-Lounge nunmehr mitten im Bahnhof auf der sogenannten Verteilerebene angesiedelt werden.


 


Knud, Follert, planungspolitischer Sprecher möchte die jüngsten „Erfolgsmeldungen“ der NRW-Landesregierung rund um den „Rhein-Ruhr-Express“ zum Anlass nehmen, nachzuhaken, welche konkreten Baumaßnahmen auf Dortmund zukommen werden:


„Der Großknoten Dortmund soll nach Aussagen des zuständigen Ministeriums eines der drei vorrangig zu bauenden Maßnahmen sein. Wir werden in der nächsten Planungsausschusssitzung nachfragen, ob damit zusätzliche Gelder in das Bahnhofsprojekt gesteckt werden könnten. Insbesondere denken wir dabei auch an die marode Bahnbrücke am Burgwall. Sie ist zur Zeit immer noch der Flaschenhals, der einen vierspurigen Ausbau der S-Bahn bis nach Hamm verhindert“, so Follert.


 


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