Konzerthaus Dortmund 


Die CDU-Fraktion erwartet vom Rat der Stadt Dortmund eine Ehrenerklärung für den ehemaligen Intendanten des Konzerthauses, Ulrich Andreas Vogt: Ein entsprechender Antrag mit folgendem Wortlaut wird die CDU-Fraktion daher in die Sitzung es Rates am 03.02.2005 einbringen: 



„Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,


die CDU-Fraktion nimmt die aktuellen Geschehnisse und Berichterstattungen um die Intendanz und Geschäftsführung des Konzerthauses zum Anlass, folgenden Antrag zur Beratung und Abstimmung zu stellen. Gleichzeitig bittet wir Sie, den Antrag als Tagesordnungspunkt von besonderer Bedeutung in der Ratssitzung am 03.02.2005 vorzusehen:


Der Rat der Stadt Dortmund rügt die von einzelnen Ratsmitgliedern geäußerten Vorwürfe gegen den Intendanten des Konzerthauses als rufschädigend für die Stadt und ehrabschneidend für die persönliche Reputation des Intendanten. Er stellt fest, dass die Kampagne gegen den Intendanten sich negativ auf den gesamten Kulturstandort Dortmund auswirkt. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Konzerthauses spricht der Rat der Stadt weiterhin sein vollstes Vertrauen aus. Der Rat erkennt die erfolgreiche Arbeit von Ulrich Andreas Vogt in dem Bestreben, das Konzerthaus Dortmund zu einer Philharmonie von überregionaler Ausstrahlung und nationaler sowie internationaler Wahrnehmung zu etablieren, in besonderem Maße an.“


Aus diesem Grunde wird die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Dortmund dem Neujahrsempfang der Stadt Dortmund am 20.01.2005 im Konzerthaus geschlossen fern bleiben. Fraktionsvorsitzender Frank Hengstenberg hat dabei auch sämtliche Vertreter der CDU-Fraktionen in den 12 Dortmunder Stadtbezirken solidarisch hinter sich.


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