Knud Follert: „Wunsch und Wirklichkeit klaffen auseinander“
 
  Planungsdezernent Ulrich Sierau lässt zur Zeit
  
in den  politischen Gremien die Fortführung
  der Masterpläne Mobilität, Wohnen, Umwelt
  und Einzelhandel beraten. Begleitend dazu
  sollen jährlich mehrere Veranstaltungen zu den
  Masterplänen organisiert werden mit jeweils
einer Auftakt- und Abschlussveranstaltung in größerem Rahmen. Die CDU-Fraktion sieht sich in ihrer Kritik an den Masterplänen durch die beiden Auftaktveranstaltungen „Wohnen“ und „Mobilität“ bestätigt.



Knud Follert, Planungssprecher der CDU-Fraktion:
„Die Masterpläne sind ein freiwilliges Instrument im Rahmen der Raumplanung. Dies haben wir im Rahmen der Arbeiten auch immer wieder betont. Wir haben schon immer davor gewarnt, den Masterplänen ein Gewicht zu verleihen, dass sie in die Nähe der formellen Instrumente wie Flächennutzungsplan und Bebauungsplan bringt. Die ganze hat für uns für uns wieder den Charakter von kostenintensiven „Darstellungsveranstaltungen“ für und durch den Planungsdezernenten, der sich selbst am liebsten reden hört und deren Ergebnisse recht dürftig sind“.



Follert stützt seine Kritik beispielsweise auf die Tatsache, dass bei der Mobilitätsveranstaltung von 1000 angeschriebenen Unternehmen gerade mal zehn zugegen waren.
„Das ganze hat den Anschein, dass sich hier ausschließlich Fachleute im Elfenbeinturm des Rathauses treffen und völlig an den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen und Unternehmen dieser Stadt vorbeidiskutieren.“


Knud Follert fordert, die Mitarbeiter im Planungsamt, die sich bisher mit den Flächennutzungsplan beschäftigt haben, gezielt für die Bearbeitung von bereits beschlossenen Bebauungsplänen einzusetzen. „Dies wäre in unseren Augen produktiver für die Entwicklung unserer Stadt.“


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