Konzerthaus jetzt schnell aus den negativen Schlagzeilen bringen
  Trotz unveränderter Kritik an den skandalösen
  Vorgängen um die Demission von Ulrich-
  Andreas Vogt, dem von Rot-Grün gewählten
  bewussten Verzicht auf die von der CDU
  geforderte Ausschreibung und der bislang im
  kulturellen Bereich nicht gekannten massiven 
Einflussnahme bei der Programmgestaltung des
Konzerthauses wird die CDU-Fraktion die Wahl von Benedikt Stampa zum neuen Intendanten des Konzerthauses mittragen.


Nicht zustimmen wird die CDU-Fraktion in der Ratssitzung am kommenden Donnerstag dem zur Abstimmung stehenden Finanz- und Betriebskonzept. 


Von dem neuen Intendanten erwartet die CDU-Fraktion, dass es ihm gelingt, mit nunmehr verbesserter finanzieller Ausstattung des Hauses die Position der „Philharmonie für Westfalen“ im regionalen und nationalen Wettbewerb mit einem qualitativ hochstehenden ambitionierten Angebot zu festigen und auszubauen.
Die verbesserte Finanzausstattung im Verein mit engagierten Bemühungen um Sponsorengelder soll dabei helfen, ein für die Dortmunder Bürger und das Umland attraktives Programm auf einem bezahlbaren Preisniveau zu gewährleisten. Anspruch muss dabei – unabhängig von der Musikgattung – oberstes Prinzip sein. Eine reine „Music-Hall“ mit vornehmlich auf das Vermietgeschäft abgestellter Programmgestaltung will die CDU-Fraktion ausdrücklich nicht. 


Ulrich Monegel, stellvertretender Fraktionsvorsitzender:
„Die Entscheidung haben wir uns nicht leicht gemacht. Das von Rot-Grün ohne Not überstürzt betriebene Suchverfahren war nicht offen und transparent. Der nun präsentierte Bewerber hat bei seiner Vorstellung in der Fraktion jedoch überzeugt und lässt erwarten, dass er dem Haus ein möglichst unabhängig von politischer Einflussnahme attraktives und erfolgreiches Profil erarbeiten kann. Das Haus braucht keine „leichte Kost“ und politische Direktiven, sondern Resonanz breite Unterstützung in der Bürgerschaft.
Rot-Grün hat dem Haus und seiner Mannschaft über Monate durch zum Teil unsachliche Kritik negative Schlagzeilen beschert und geschadet. Damit muss jetzt sofort Schluss sein. Herr Stampa, der in Hamburg ein Haus mit jährlich etwa 60 Eigenproduktionen leitet, hat Unterstützung verdient.
Die CDU-Fraktion hat das Haus von jeher rückhaltlos gewollt und gestützt. Jetzt muss der Blick wieder nach vorne gehen. Die politische Kontroverse mit Rot-Grün um eine adäquate Finanzausstattung und die organisatorische Struktur werden wir nicht auf dem Rücken des Bewerbers austragen. Hier braucht Dortmund einen starken und selbstbewussten Mann mit Erfahrung und klarer Zielsetzung, keine „Hilfsintendanten“ aus dem Kreis der Ratsmitglieder.“


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