Die CDU-Fraktion möchte mehr Bewegung
  in verschiedene Straßenbaumaßnahmen
  bringen. In der Sitzung des Planungsaus-
  schusses am 27.04.2005 soll die Verwaltung
  daher einen umfassenden Sachstandsbericht
  zum Stand der Planung und der Finanzierung
                abgeben.


CDU-Fraktionsvorsitzender Frank Hengstenberg möchte insbesondere die Straßen in Augenschein nehmen, die im neuen Flächennutzungsplan zwar zeichnerisch dargestellt sind, deren Baubeginn aber noch in weiter Ferne liegt oder überhaupt noch nicht abzusehen ist. Dies sind: OW IIIa von Asselburgstraße bis Stadtrand Unna, NS IX von Kortental bis Emil-Figgestraße, Gneisenau-Allee von Gewerbegebiet Gneisenau bis B 236n, Verbindung zwischen Weißenburger Straße und Spähenfelde über das Thyssen-Klönne Gelände, Verbindungen auf dem Gelände der Westfalenhütte zwischen Borsigplatz und Springorumknoten/B236n sowie zwischen Schulte-Rödding und Springorumknoten/B236n. Alle genannten Straßen sind als Umgehungsstraßen konzipiert und würden zu einem erheblichen Maße die betroffenen Wohngebiete von Durchgangsverkehren entlasten. Dies würde nach Meinung der CDU-Fraktion zu einer wesentlichen Verbesserung der Lebensqualität in den Vororten führen. 


Hengstenberg: seit kurzem nicht nur Dortmunder Planungsausschussvorsitzender, sondern auch Vorsitzender im Planungsausschuss des Regionalverband Ruhrgebiet (RVR):
„Gerade in den vergangenen Wochen ist die Diskussion über sogenannte Feinstaubbelastungen intensiv geführt worden. Zur Entlastung der Bewohner rund um den Borsigplatz sind gerade die Entlastungsstraßen über die Westfalenhütte und über das ehemalige Klönne-Gelände dringend notwendig. Insbesondere auch deshalb, um den Schwerlastverkehr aus dem Nadelöhr Brackeler Straße rauszubekommen.“ 


Nach Durchsicht des Haushaltsplanentwurfes 2005 sind für einige der Projekte auch in der mittelfristigen Planung noch keine Gelder vorgesehen, andere sollen erst in vier-fünf Jahren begonnen werden. Die CDU-Fraktion möchte mit einer detaillierten Planungs- und Finanzierungsübersicht eine Orientierungshilfe für die Politik einfordern, um gegebenenfalls steuernd einzugreifen und Haushaltsmittel umzuschichten.


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