Hengstenberg: „Entscheidung fällt Ende des Jahres“

  Beim heutigen Ortstermin
  informieren sich Vertreter
  der CDU über den geplanten
  Weiterbau der Stadtbahnlinie
  U 49 von Hacheney bis zur
  Godekinstraße in Wellinghofen. 
  Anlass ist die aufkommende
Diskussion über die geplante Trassenführung und die Befürchtung, das Gelände der Kirchengemeinde „Heilig Geist“ könnte durch die Trasse zerschnitten werden.



  Frank Hengstenberg, Vorsitzender
  der CDU-Fraktion, betont, dass es sich
  beim derzeit im Internet veröffentlichten
  Plan des Stadtbahnbauamtes lediglich um
  eine generalisierende Darstellung ohne
  detaillierte Planungsinhalte handelt.
  „Der konkrete Trassenverlauf muss noch
festgelegt werden. Wir erwarten den Vorschlag des Stadtbahnbauamtes Ende des Jahres 2005. Bis dahin werden wir den Nutzen der Verlängerung intensiv mit den Wellinghofer Bürgerinnen und Bürgern diskutieren.“



Die CDU-Fraktion hält die derzeitige ÖPNV-Anbindung des Stadtteils  allerdings für absolut ausreichend. „Wellinghofen ist sehr gut in das Busnetz integriert. Von Süden kommend führen die Verbindungen weiter nach Hörde. Und auch in Hacheney haben wir extra einen großen Umsteigebahnhof vom Bus in die Stadtbahn geschaffen“.



Von daher müsse der Mehrwert der Verlängerung schon außerordentlich hoch sein, macht Frank Hengstenberg die Position seiner Fraktion deutlich. „Auch bei der Endhaltestelle darf mit der Godekinstraße noch nicht das letzte Wort gesprochen sein. Vielleicht macht es auch Sinn, die Strecke am Schulzentrum am Lieberfeld oder sogar an der Zillestraße enden zu lassen“, so Frank Hengstenberg.


Anlässlich des millionenschweren Haushaltsdefizits müsse genau überlegt werden, ob ein solches Projekt überhaupt finanziell „zu stemmen“ sei. „Selbst mit 85% Landeszuschüssen müssten wir als Stadt immer noch fast 10 Mio. Euro in die Hand nehmen“, so Hengstenberg mit Hinweis auf geschätzte Gesamtkosten in Höhe von 66 Mio. Euro.


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