Verwundert hat die CDU-Fraktion die
  Pressemeldung der SPD zur Kenntnis
  genommen,  dass eine Privatisierung der
  Sparkasse beabsichtigt sei. Udo Reppin,
  Mitglied im Verwaltungsrat der Sparkasse
  stellt klar, dass die CDU-Fraktion eine
  derartige Initiative nicht beabsichtige. 
Fakt ist, dass selbst nach Wegfall der Anstaltslast und der Gewährsträgerhaftung das Sparkassengesetz von NRW diese Möglichkeit ausschließt. Fakt ist auch, dass eine Sparkasse, die ertragsstark ist, Gewinne an die Stadt ausschüttet und damit die Stadt entlastet. In der derzeitigen Haushaltslage ist die Sparkasse Dortmund geradezu unverzichtbar für das städtische Portfolio.


Udo Reppin verweist dabei auch auf eine Äußerung von Helmut Linssen, der im Falle eines Wahlsiegs der Christdemokraten bei der Landtagswahl am 22.05.2005 als Finanzminister gehandelt wird. Er schloss erst am vergangenen Wochenende eine Privatisierung der Sparkassen kategorisch aus und betonte die Bedeutung des Drei-Säulen-Modells aus privaten Geldinstituten, Sparkassen und Genossenschaftsbanken.



„Die Sparkasse Dortmund hat gerade in den letzten Jahren dafür gesorgt, ihre Wettbewerbsfähigkeit durch Umstrukturierung und Optimierung nachhaltig zu verbessern und sich den verschärften Marktbedingungen und den neuen Herausforderungen zu stellen,“ so Reppin.



Dieses führt zu den notwendigen Erträgen, die das Eigenkapital stärken und die Zukunftssicherheit festigen. Da das leider nicht bei allen Sparkassen der Sparkassenorganisation der Fall ist, wird die CDU im Verwaltungsrat besonders auf den Aspekt der Wirtschaftlichkeit achten, damit die Sparkasse Dortmund den Anspruch auch weiterhin erfüllen kann.



Udo Reppin:
„Dass nach der Umstrukturierung immer noch 80 Filialen offen gehalten werden konnten, finde ich ein tolles Ergebnis, dass die gute Arbeit der Mitarbeiter und des Vorstands zeigt. Aber es muss klar sein, dass alle auch ihren Beitrag für das Gesamtunternehmen leisten. Nur das sichert auch weiterhin eine ortsnahe Versorgung mit Filialen sowie die Kreditversorgung des Mittelstandes, insbesondere auch der Handwerksbetriebe. Auch die Förderung des ortsansässigen Vereinslebens sowie die Unterstützung sozialer und kultureller Initiativen und Vereine vor Ort bleibt damit dauerhaft gewährleistet“.


Verantwortlich: