Knud Follert: „Architektur muss besser werden!“


 


   Die CDU-Fraktion steht auch weiterhin
   hinter der Errichtung eines Autozentrums
   auf der Fläche des ehemaligen Sport-
   gelände der Britenkaserne an der B1.
   Die im Gestaltungsbeirat vorgestellte
   Architektur müsse aber dringend
   überarbeitet werden, so Knud Follert,
  planungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion.



Bereits vor zwei Monaten wies Follert auf die Bedeutung des Projektes als wichtiges Eingangstor im Osten der Stadt hin. Mit der Errichtung des ADAC-Gebäudes auf der südlichen Seite der B1 sei ein architektonisch gut gelungenes Gebäude entstanden. Dies müsse sich auf der Nordseite der neuen Kreuzung am Gottesacker auch fortsetzen.


 


Der CDU geht es dabei auch um die Sichtbeziehungen von Süd nach Nord. Da das Gelände an der Stelle stark abschüssig sei, hätten u.a. die Mitarbeiter des ADAC-Gebäude und des geplanten Bürogebäudes westlich davon ständigen Blick auf die Autohäuser.


„Was wir am Donnerstag im Gestaltungsbeirat gesehen haben, überzeugt uns noch nicht. Die gebrauchten Fahrzeuge wie auf dem Präsentierteller aufs Dach der Autohäuser zu stellen, gefällt uns gar nicht. Hier müssen sich die Projektentwickler dringend was schöneres einfallen lassen. Entweder muss die Fassade zwei-drei Meter höher gezogen werden, oder aber die alten Autos müssen im Hinterhof ausgestellt werden.“


 


Die aufkommende Anwohnerkritik aus der Rütlistraße und Küssnachtstrasse nimmt die CDU ernst. Follert spricht sich dafür aus, möglichst effiziente Schallschutzmaßnahmen zu installieren, um die Lärmbelastung so gering wie möglich zu halten. „Trotzdem muss dieses Filetgrundstück jetzt möglichst schnell und attraktiv entwickelt werden. Schließlich werden in den drei Autohäusern auch neue Arbeitsplätze entstehen, die Dortmund so dringend braucht.“


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