Die CDU-Fraktion vermutet,
  dass der Fortgang der  
  Planungen zum Umbau des
  Dortmunder U ins Stocken geraten
  sind. Grund ist, dass die von
  Oberbürgermeister Langemeyer
  vollmundig ins Leben gerufene
                   „Ratskommission Dortmunder U“    
  bereits zum zweiten Mal hinter-
  einander ohne jegliche Angabe von
  Gründen abgesagt worden ist.

  
 
 




Knud Follert und Manfred Sauer, CDU-Vertreter in der Kommission:


„Bisher haben wir erst ein einziges Mal im März getagt, und da gab es auch nichts neues. Heute haben wir wieder extrem kurzfristig eine Ausladung bekommen, ohne dass der Chef der Kommission, Dr. Langemeyer, es für nötig hält, uns seine Beweggründe zu nennen.“


 


Für die CDU lässt dies den Schluss zu, dass es „nichts neues an der U-Front“ gibt. Insbesondere die Rückabwicklung des Vertrages mit dem angepriesenen Hamburger Investor scheint das Problem zu sein, vermuten die CDU-Ratsvertreter.


 


„Stattdessen philosophiert die Stadtspitze lieber über die Höhe eines angeblichen Förderbescheids des Landes NRW und fährt nach Berlin, um bisher im Magazin eingelagerte Werke des Preußischen Kulturbesitzes nach Dortmund zu holen und im Museum für Kunst und Kulturgeschichte zu zeigen und diese dann nach Umbau des Turms im Dortmunder U auszustellen“.


 


Die CDU möchte weiter, dass die Gesamtfläche zu einem hochwertigen innenstadtergänzenden Standort entwickelt wird mit einem Nutzungsmix aus Wohnen, Einzelhandel und kulturellen und gastronomischen Angeboten. Die museale Nutzung des Turms stelle dabei nur einen kleinen Teilaspekt dar, der zur Zeit zu sehr im Fokus stünde.


 


Follert und Sauer stellen abschließend fest:


„Die Langemeyer-Gedächtnis-Kathedrale dümpelt weiter vor sich hin!“


Verantwortlich: