Manfred Sauer: „OB Langemeyer sagt die Unwahrheit“


 


  Scharf kritisiert Manfred Sauer,
  kulturpolitischer Sprecher der 
  CDU-Fraktion, den Umgang der
  Stadtverwaltung mit ehemaligen 
  leitenden Mitarbeitern. „Der
  Oberbürgermeister sagt die Unwahrheit,
wenn er behauptet, der ehemalige Konzerthaus-intendant Ulrich Andreas Vogt habe die Sponsoren
des Hauses angeschrieben und sie aufgefordert,
nicht mehr für das Konzerthaus zu zahlen. Herr
Vogt hat mir versichert, dass er das eben nicht gemacht habe“.
 



Sauer erwartet vom Oberbürgermeister entweder Beweise, dass dieser Brief existiert oder aber eine öffentliche Entschuldigung gegenüber Vogt.


„Die Rufmord-Kampagne gegen den ehemaligen Intendanten geht weiter“, konstatiert Sauer. Er weist dabei auch auf Aussagen von Sponsoren des Konzerthauses hin, die betonen, sie hätten ein solches Schreiben von Ulrich Andreas Vogt nicht erhalten.


 


Die jüngste Kampagne des Oberbürgermeisters passt nach Meinung von Sauer in eine Vielzahl von Vorfällen, wie die Stadt mit ehemaligen leitenden Mitarbeitern umgeht, die nicht hundertprozentig auf SPD/Grünen-Kurs segelten.


 


„Ich halte es für einen Skandal, dass Ulrich Andreas Vogt mit keinem einzigen Wort im neuen Spielplan des Konzerthauses erwähnt worden ist. Dahinter steckt natürlich die neue Aufsichtsratsvorsitzende und Grünen-Fraktionschefin Frau Schneckenburger, die sich als Gegnerin des Hauses einen unrühmlichen Namen gemacht hat. Die Verdienste des ehemaligen Intendanten hätten zumindest erwähnt werden müssen. Jetzt wird so getan, als ob es Vogt nie gegeben hätte.“


 


Als weiteres Beispiel führt Manfred Sauer die Feierlichkeiten zum 25jährigen Jubiläum des Naturkundemuseums an. „Ich frage mich, warum der ehemalige Direktor des Museums, Dr. Wolfgang Homann“, keine Einladung zur Jubiläumsfeier erhalten hat. Schließlich hat er das Museum über 20 Jahre lang geleitet. Ein Schelm, wer böses dabei denkt, dass dies auf die Mitgliedschaft von Dr. Homann in der Dortmunder CDU zurückzuführen sei.“ Sauer fordert auch hier eine Entschuldigung der Stadt und eine nachträgliche Einladung an den “Vater“ des Museums.


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