Udo Reppin: „Verwaltungsvorschlag ist ein schlechter Witz“

  Die CDU-Fraktion bleibt bei der Meinung,
  dass die Steuern für Hunde der
Anlage 1
  nach dem Landeshundegesetz NRW, die
  sogenannten „Kampfhunde“, auf den normalen
  Steuersatz von 144 € zu senken ist, wenn
  die Hunde einen Verhaltenstest bestanden
  haben und kastriert sind. Hunde, die aus dem
Tierheim in einen Haushalt aufgenommen werden, sollen außerdem nach dem Willen der CDU für ein Jahr von den Steuern befreit werden.



 Udo Reppin, finanzpolitischer Sprecher:
„Das Glaubensbekenntnis des neuen Ordnungsdezernenten Steitz wird nicht die gewünschte Entlastung bringen. Weder für das Tierheim noch für die Gefahrenabwehr. Schließlich liegen die Beiß-Unfälle von „Nicht-Listenhunden“ weitaus höher.
Vielleicht sollten sich die Verantwortlichen für solche Vorlagen einmal die Mühe machen, sich genauestens bei unseren Nachbarstädten zu informieren. In Essen wird schon länger eine Steuerbefreiung für Hunde, die aus dem Tierheim geholt werden, gewährt.
Und das ohne steuerrechtliche Probleme, die der zuständige Dezernent fadenscheinig ins Feld führt.“


Das die Stadt Dortmund nicht höhere Einnahmen durch die neue Änderung der Steuersätze erzielt, gehört für die CDU-Fraktion in den Bereich der „Volksverdummung“.
Denn sollten alle Listenhunde den Wesenstest und die Hundehalter den Verhaltenstest bestehen ( Kostenpunkt 75 €), so wird dies schon Mehreinnahmen von rund 45.000 € im Bereich der Hundesteuer ergeben.



„Wir werden an unsere Meinung festhalten und deshalb unseren Antrag, den die CDU-Fraktion schon im Dezember 2004 eingebracht hat, wieder auf den Tisch legen. Vielleicht sollte auch unser Oberbürgermeister sein Versprechen einlösen, als er letztes Jahr seine Unterschrift zur Abschaffung der erhöhten Hundesteuer für verhaltensgetestete und kastrierte Hunde auf eine Liste der Arche 90 setzte.
Statt dessen müssen nun Hundehalter, die ihren Hund schon vor dem Jahr 2001 angemeldet haben, noch tiefer in die Tasche greifen, um die höheren Steuern zu begleichen,“ so Udo Reppin.


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