Alte CDU-Forderungen endlich erhört


 


   Die CDU-Fraktion begrüßt die
   vorgeschlagenen Maßnahmen zur
   Neuausrichtung der Dortmunder
   Wirtschaftsförderung. Insbesondere die
   Fusion der alten Wirtschafts- und
   Beschäftigungsförderung mit dem
   dortmund-project sei dringend notwendig
 gewesen, meint der wirtschaftspolitische Sprecher
 Jörg Hübner.



Angesichts einer Arbeitslosenquote von über 18% in Dortmund war eine Neuausrichtung nach Meinung der CDU schon lange überfällig. Weder die exzessiven Auslandsreisen des ehemaligen Chefwirtschaftsförderers nach Pittsburgh noch die exklusive Langemeyersche Fokussierung des dortmund-project auf sogenannte Zukunftsbranchen hätten die erhofften Effekte gebracht.


 


Wichtig sei jetzt, dass sich die Wirtschaftsförderung verstärkt um kleinere und mittlere Betriebe im Bestand kümmere. Insofern begrüßt es die CDU-Fraktion ausdrücklich, wenn es sich der neue Chef Udo Mager auf die Fahnen geschrieben habe, am Standort Dortmund etablierte Firmen persönlich aufzusuchen und sich deren Wünsche und Nöte anzuhören. „Eine 600.000 Einwohnerstadt braucht auch weiterhin Blaumannarbeitsplätze. Es ist doch illusorisch zu glauben, dass wir alle ehemaligen Bergarbeiter und Stahlschmelzer im Bereich der hochqualifizierten Informationstechnologie und Mikrosystemtechnik unterbringen“ sagt Hübner.


 


Fraktionschef Frank Hengstenberg begrüßt, dass das Angebot des Dienstleistungszentrum Wirtschaft in der Berswordthalle im Stadthaus ausgebaut wird. Die Anzahl der Mitarbeiter werde dort von sieben auf zwölf aufgestockt. „Damit wird auch die alte CDU-Forderung nach einem Stadtbezirksbeauftragten als aktivem Ansprechpartner vor Ort für die Belange der Betriebe eins zu eins umgesetzt.“


 


Die CDU-Fraktion will die Arbeit der 70 Mitarbeiter zählenden Wirtschaftsförderung daher nach Kräften unterstützen. Ob dabei die derzeit angedachte Personalverteilung innerhalb der drei Arbeitsbereiche dortmund-project, Dienstleistungszentrum Wirtschaft sowie Kooperationsstelle Arbeit und Region richtig bemessen ist, wird die CDU zeitnah beleuchten lassen. „Wir könnten uns vorstellen, dass das Dienstleistungszentrum Wirtschaft noch weiter ausgebaut wird zuungunsten der Abteilung dortmund-project, die mit derzeit 25 Personen doch sehr stark besetzt zu seien scheint“, so Hübner abschließend.


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