Für die nächste Sitzung des Kinder-
  und  Jugendausschusses am 22.06. steht
  der Punkt „Sachstand Kinder-Citytreff“ auf
  der Tagesordnung. Eigentlich sollte hier
  konkrete Auskunft über Nutzung,
  Auslastung, Sponsoren und Kosten in Form
  von Zahlen gegeben werden. Doch davon
  ist auf den zwei Seiten nichts erwähnt.



Dazu Rosemarie Liedschulte, Sprecherin der CDU-Fraktion im Kinder- und Jugendausschuss:


„Bereits zur Februarsitzung haben wir eine Anfrage an die Verwaltung gestellt mit der Bitte, konkrete Zahlen und Fakten bezüglich Auslastung, Miet- und Sachkosten und Sponsoren aufzuzeigen. Der Bitte ist leider nur in der Form nachgekommen, dass lediglich die ungefähren Besucherzahlen der Wochenenden genannt wurden mit dem Hinweis, dass an diesen Tagen der Treff am stärksten frequentiert werde. Die Hoffnung, in dem angekündigten ausführlichen Bericht für die Mai-Sitzung mehr Informationen zu gewinnen, haben sich mit dem Erhalt der Vorlage leider zerschlagen.“


 


Für die Juni-Sitzung hat die CDU-Fraktion im Kinder- und Jugendaus-schuss erneut eine Anfrage bezüglich der Besucherzahlen, Ein- und Ausgaben etc. gestellt. Außerdem hätte die CDU gerne die Frage geklärt, wie hoch die Ausgaben für Werbemaßnahmen sind, die die Stadt für die nahe Zukunft plant, um den Kinder-Citytreff bekannter zu machen.


 


„Der Kinder-Citytreff ist wirklich eine gute Sache für Eltern, die in Ruhe einkaufen gehen wollen. Trotzdem darf man nicht die Wirtschaftlichkeit aus dem Auge verlieren. Wenn in der freien Wirtschaft ein Unternehmen nicht die nötigen Gewinne abwirft, wird es geschlossen. Und wenn beim Kinder-Citytreff nicht die gewünschte Nachfrage vorhanden ist, muss man eben auch überlegen, ob man die Einrichtung aufgrund der Unwirtschaftlichkeit nicht wieder schließt. Denn so viel Geld hat die Stadt Dortmund nicht übrig, um eine Hand voll Kinder jeden Tag teuer betreuen zu lassen. Selbst eine private Betreuung wäre preiswerter, da man in dem Fall zumindest die Raummiete sparen würde“, so Rosemarie Liedschulte.


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