Für die nächste Sitzung des Schulausschusses
  am 14.09.2005 hat die CDU-Fraktion den
  Punkt „Schulzentrum Westerfilde“ wieder
  auf die Tagesordnung setzen lassen. Sie
  stellt einen Antrag, in dem die Verwaltung
  gebeten wird, unter Berücksichtigung einiger
  Vorschläge, ein Sicherheitskonzept für das
                    Schulzentrum zu erstellen.



Dazu Walter Knieling, schulpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion:
„Auch wenn sich bald alle Fraktionen im Rat der Stadt Dortmund vor Ort ein Bild von den Schwachstellen am Schulzentrum Westerfilde gemacht haben, hilft das den Schulen recht wenig. Jetzt muss gehandelt werden! Nur mit einer Videoüberwachung an der Schule, ist es nicht getan. Das Schulzentrum ist groß und die Schwachstelle dort ist der hintere Bereich, der nicht einsehbar ist. Neben einer Zaunanlage, die hier errichtet werden muss, muss der Bereich ebenfalls mit Bewegungsmeldern mit kombinierten Halogenleuchten ausgestattet werden. Auch muss das Gehölz im hinteren Bereich zurück geschnitten werden. Die elektronischen Geräte im Gebäude können ebenfalls geschützt werden durch sog. Sicherheitsplaketten, die auf die Gerätegehäuse geklebt werden, und einem Weiterverkauf entgegenwirken.
Eine Videoüberwachung ist notwendig für den Fall, dass sich trotz der vorgestellten Maßnahmen Täter nicht abschrecken lassen.“



Das der Einsatz von Videoüberwachungskameras erfolgreich ist, zeigt die Nachbarstadt Hamm. Dort wurden am Schulzentrum West (Märkische Gymnasium und Friedrich-Ebert-Gesamtschule) Videokameras installiert. Seitdem bleiben die Gebäude frei von Graffitischmierereien und Vandalismus.


Walter Knieling:
„Für die nächste Schulausschussitzung haben wir auch angefragt, inwieweit der Einsatz sog. Arbeitsgelegenheiten (Ein-Euro-Jobs) durch die ARGE am Schulzentrum möglich ist, wie sie analog am Big Tipi im Fredenbaum einsetzt werden. Dieses Wachpersonal kann dann verstärkt in den Abend- und Nachtstunden „ein Auge“ auf das Schulzentrum haben und allein durch seine Anwesenheit Täter abschrecken.“



Das Schulzentrum, dass in der Vergangenheit wiederholt im Mittelpunkt von Schäden durch Einbrüche und Vandalismus stand, benötigt nun dringend eine Erholungspause. Nicht nur die Schüler wollen ein Gefühl der Sicherheit, auch der Stadtteil freut sich, wenn wieder Ruhe einkehrt. 


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