Follert: „Grundstück Niederhofer Holz gehört immer noch dem Land“
  Die CDU-Ratsfraktion möchte die
  Polizei-Reiterstaffel zurück nach Dortmund holen.
  Knud Follert, planungspolitischer Sprecher der
  Fraktion, hat auch schon einen bestens
  geeigneten Standort ausgeguckt:
  das Gelände der ehemaligen Polizeipferde im
  Niederhofer Holz, welches vor zwei Jahren
  aufgegeben wurde, nachdem die ehemalige rot-grüne Landesregierung die Reiterstaffeln abgeschafft hatten.


Follert weiß, dass sich das Grundstück samt Gebäuden nach wie vor im Besitz des Landes Nordrhein-Westfalen befindet. Bestrebungen, die Liegenschaft zu verkaufen und in ein Wohnhaus mit privater Pferdehaltung umzuwandeln, sind gescheitert, nachdem das Bauordnungsamt eine entsprechende Bauvoranfrage eines Investors abschlägig beschieden hatte.

„Ich fordere den Oberbürgermeister auf, sich für Dortmund als einen von zwei Standorten mit jeweils 25 Pferden stark zu machen. Der Standort ist ideal, weil von hier aus jede Einsatzstelle in NRW innerhalb der geforderten 90 Minuten angefahren werden kann“, so Follert.



Insbesondere vor dem Hintergrund der WM2006 ist jetzt Eile geboten. Geeignete Pferde müssen gekauft werden und samt Reiter eine entsprechende Ausbildung durchlaufen. Eine Suche nach geeigneten Stallungen, deren Anmietung auch noch ausgeschrieben werden muss, wird den engen Zeitplan bis zur WM durcheinanderbringen, glaubt Follert.



Insofern sei es naheliegend, dass die Polizeipferde zurück nach Dortmund geholt werden, wo sie jahrzehntelang zum Stadtbild gehörten.


„Die Reiterstaffel ist ein Symphatieträger erster Güte. Sie ist flexibel einsetzbar und wird an den Einsatzorten respektiert. Weil aber bisher in Dortmund im Gegensatz zu anderen Städten und Kreisen noch nichts geschehen ist, gehe ich davon aus, dass der Oberbürgermeister die Staffel nicht zurück haben möchte, weil seine ehemaligen Parteifreunde in Düsseldorf die Staffeln abgeschafft hatten. Daher werde ich mich persönlich an den neuen Innenminister Dr. Ingo Wolf wenden und den Standort im Dortmunder Süden ins Gespräch bringen“, sagt Follert.


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