Hengstenberg: „Innenhafen gutes Beispiel für Dortmund“

  Die Dortmunder CDU-Fraktion war am
  23.08.2005 zu Gast bei den Duisburger
  Ratskollegen. Gesprächsthemen waren die
  beiden Binnenhäfen der Städte, Stadtumbau
  sowie die Organisation der Ordnungsämter.
  Beeindruckt zeigte sich CDU-Fraktionschef Frank
  Hengstenberg von der Entwicklung des Duisburger Innenhafen zu einem modernen Standort für „Arbeit, Wohnen, Kultur und Freizeit am Wasser“. In den ehemaligen Mühlen- und Speichergebäuden, die als stadtbildprägende Adresse erhalten bleiben, sind unterschiedlichste Nutzungen entstanden. Insgesamt 4000 neue Arbeitsplätze und 450 neue Wohnungen seien bisher entstanden, erfuhr die Dortmunder Delegation vom Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland.



„In die Entwicklung der Kanalzone entlang des Dortmund-Ems-Kanals muss mehr Bewegung. Wasser ist ein Magnet für Sport und Freizeit, aber auch für die Ansiedlung von Wohnen und Gewerbe“, meint CDU-Fraktionsvorsitzender Frank Hengstenberg. 


Weiteres Thema war die Organisation des Ordnungsamtes in der Stadt Duisburg. Ein sogenannter „Sonderaußendienst“ ist dort mit den vielfältigen Aufgaben der öffentlichen Ordnung betraut. Ausgestattet mit einer Dienstuniform und eigenen besonders gekennzeichneten Dienstfahrzeugen kontrollieren die städtischen Mitarbeiter illegale Müllablagerungen, Verstöße gegen gaststättenrechtliche Vorschriften, unangeleinte Hunde, Beschädigungen an Spielplätzen usw.
„Die Dortmunder CDU-Fraktion fordert dies ja schon lange. Bisher nehmen unterschiedliche Abteilungen im Dortmunder Ordnungsamt verschiedene Aufgaben wahr. Der eine kontrolliert das ranzige Fett der Fritten, der andere das zu weit im Gehweg stehende Werbeschild der gleichen Pommesbude. Was sich im Service-Bereich der Bürgerdienste bewährt hat, wollen wir auch bei der öffentlichen Ordnung. Alles aus einer Hand wäre unserer Meinung nach der richtige Ansatz für Bürokratieabbau bei gleichzeitiger Bürgerfreundlichkeit.“ 


Abschließend wurde über die Konsequenzen für beide Städte diskutiert, die sich aus den gesellschaftlichen Entwicklungen ergeben. Eine schrumpfende Einwohnerzahl, älter werdende Menschen und der Trend zu immer mehr Singlehaushalten seien in beiden Städten zu verzeichnen.
„Dortmund und Duisburg stehen hier vor den gleichen Herausforderungen. Nur ein nachhaltiger Stadtumbau, der sich an den Erfordernissen der Gesellschaft orientiert, macht die Großstädte an Rhein und Ruhr fit für die Zukunft. Denkverbote darf es nicht geben. Aus Duisburg nehmen wir die Erkenntnis mit, dass auch der Abriss einzelner Hochhäuser kein Tabu sein darf“, so der Dortmunder CDU-Chef Hengstenberg.


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