Gerda Horitzky: „Expertenforderungen umsetzen“

  Die Vorlage „Wohnungsmarkt Dortmund
  – Ergebnisse des Wohnungsmarktbeobach-
  tungssystems 2004“ befindet sich zur Zeit im
  Beratungsgang der Ausschüsse. Die CDU-Fraktion
  sieht darin ihre jahrelangen Forderungen
  bestätigt, dass alle Segmente des
  Wohnungsbaus gleichermaßen gefördert werden
müssen und auf mehr Qualität geachtet wird.



„Die unter der SPD bevorzugte Förderung des sozialen Wohnungsbaus hat über jahrzehnte dazu geführt, dass gerade junge Familien ins Umland abgewandert sind. Erst die in den letzten Jahren von der CDU geforderte verstärkte Ausweisung von Flächen für den Ein- und Zweifamilienhäuser konnte den Trend stoppen“, so Gerda Horitzky, wohnungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion. 

Erstmals seit zehn Jahren verzeichnet die Stadt Dortmund wieder einen Wanderungsgewinn. 587 Personen sind vom Umland mehr zugezogen als ins Umland abgewandert. Die CDU-Fraktion freut sich darüber, dass insbesondere die Altersklasse der 31-64Jährigen weniger ins Umland abwandert.



Gerade auch im Wohnungsbau müsse dem demographischen Wandel Rechnung getragen werden. Das Augenmerk muss auf den Bestand gerichtet werden. Für Wohnungen, für die keine Nachfrage mehr besteht, muss auch ein Abriss in Kauf genommen werden. Die Dortmunder Wohnungsbaugesellschaften wie z.B. die DOGEWO seien bereits auf einem guten Weg, um ihren Bestand zu optimieren. Jetzt gelte es, auch die privaten Eigentümer zu sensibilisieren.



„Mit einer Eigentumsquote von 22% liegen wir im Vergleich zu anderen Großstädten zwar gut, aber sie ist noch weiter verbesserungsfähig. Dortmund ist mit 280 ha eine Flächenstadt. Vielerorts sind noch dörfliche Strukturen vorhanden. Gerade in den Vororten bietet sich die Gelegenheit, durch Ausweisung von neuen Wohnbauflächen die Eigentumsquote noch weiter zu erhöhen. Daher ist das Vorhalten von Wohnbauflächen auch über den derzeitigen Bedarf hinaus richtig“, meint Horitzky.



Nahtlos schließt sich Gerda Horitzky der Meinung verschiedener befragter Experten an, dass es trotzdem noch Verbesserungspotenziale gibt, Dortmund noch attraktiver zu machen. So sollten Baulandpreise regelmäßig überprüft werden und bei Bedarf auch nach unten korrigiert werden. Außerdem würden Genehmigungsverfahren für einfache Bauvorhaben vielerorts immer noch zu lange dauern. Letztendlich hält die CDU-Fraktion weiter daran fest, die sog. Fehlbelegerabgabe aufzuheben.


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